News & Rumors | Bush kommt zurück

Die bessere Nachricht zu erst: George W. ist nicht gemeint und meines Wissens hat sich auch seine Tochter bislang nicht darum bemüht, dem Weißen Haus Ihre nicht gerade unauffälligen Zähne zu zeigen.

Die andere Nachricht dreht sich dann nun um die Band Bush. Wir erinnern uns kurz: Bush kamen aus Sheperds Bush in London, machten gute Grunge-/Alternative-Musik und brachten Frauen zum dahinschmelzen ob des zugegebenermaßen nicht ganz hässlich geratenen Frontmanns Gavin Rossdale, seineszeichens Ehemann der deutlich besser bekannten Gwen Stefanie.

Nun, Gavin hat sich ein Herz gefasst und bringt die Band wieder zusammen, ganz Blues Brothers-mäßig. Allerdings will die Band nicht so sehr, weshalb genau genommen nur der Drummer Robin Goodridge zu überzeugen war. Der Rest, also ziemlich exakt genau die Hälfte, bleibt zu Hause und schaut sich das Ganze aus der Ferne an.

Ob diese “Reunion” am Ende hält was sie ganz sicher nicht verspricht bleibt abzuwarten. Im Oktober soll das neue Album Everything Always Now zu haben sein. Bis dahin heißts geduldig warten … oder halt eben nicht.

EDIT: Auf Soundcloud gibts sogar einen ersten Höreindruck.

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Recently Released | Sola Rosa – Get it Together

Auf das neue Album von Sola Rosa hatte ich mich besonders gefreut. Seit meinem Aufenthalt in Neuseeland, dessen Beginn mittlerweile ziemlich genau drei Jahre her ist, gehören Sola Rosa zu den Perlen in meiner Musiksammlung. Erstaunlicherweise gehört die Original-Kiwi-Combo hierzulande nicht in die erste Reihe der Klangbastler. Dafür können die Jungs in wechselnder Besetzung in neuseeland von sich behaupten, eine feste Größe im Musikbusiness zu sein.

Erstaunlicherweise ist mir gerade aufgefallen, dass bisher noch keines der mir eigenen Sola Rosa Alben es zu einer Retrozension gebracht hat. Ein Umstand, den ich demnächst ändern werde. Aber jetzt muss ich die Band also doch erst einmal grundsätzlich vorstellen. Sola Rosa ist in erster Linie Andrew Spraggon, der sich schon früh als engagierter Soundbastler einen kleinen Namen gemacht hat. Für Sola Rosa lädt er dann immer mal wieder verschiedene Größen, überwiegend der neuseeländischen Musikszene, ins Studio ein und produziert Songs, die sehr unzulänglich mit dem Label Elektronica kategorisiert werden können. In Wahrheit lässt Sola Rosa eine Unmenge verschiedenster Einflüsse zusammenkommen, was auch die Liste der Bands bestätigt, deren Mitglieder bei Sola Rosa mitwirken durften: Fat Freddy’s Drop, Pluto, Dimmer, Che Fu und, und, und …

Heraus kommt dabei eine Mixtur aus elektronischem Jazz gewürzt mit Soul und HipHop, dem man starken Einflüsse  des Funk á la Herbie Hancock nicht absprechen kann. Die Stücke sind mal rein instrumental, mal gesanglich begleitet, mal mit Samples überlegt aber eigentlich immer grandios gut. Auch das neueste Werk bleibt diesem Konzept treu und orientiert sich zu meiner großen Freude sogar wieder etwas stärker an den jazzigen Instrumentalstücken, als dies beim letzten Album Moves On der Fall war. Schon The Ace of Space treibt mit fantastisch auskeklügelten Beats und einer spannenden Mischung aus Beat und Jazz jeden Faser zum Mitwippen an. Die Nummer macht klar, dass Sola Rosa sich wieder stärker an ihrem Debutalbum Solarized orientieren. Turn Around ist hingegen eher eine Soulnummer, gesungen von Iva Lamkum. Auch hier gilt: Starker Beat, geniale Produktion und obendrauf gibt es hier einen typisch neuseeländischen Soulgesang, wie ich ihn erst im schönsten Land der Welt zu schätzen gelernt habe.

Del Ray ist dann wieder eine dieser spannenden, fast Dub-artigen Instrumentalnummern, die mir in dieser Qualität ausschließlich von Sola Rosa bekannt sind. Da kann man sich wunderbar in den Melodien und Samples und Rythmen verlieren. Humanised ist dann wieder eine Solunummer, die wunderbar zur aktuellen Revivalwelle des Souls gehört, in Sachen Songtiefe und, naja eben Soul, den aktuelle Radionummern des Genres jedoch um Längen voraus ist. Interessantes Nebendetail: gesungen wird die Nummer, ebenso wie auch der Song Lady Love von der deutschen Sängerin Bajka. Spikey Tee verleiht dem Titel Love Alone, dann pazifischen Flair. Auch dieser Song kann am ehesten in die Ecke Soul gestellt werden. Gerade die sehr ausgefeilte musikalische Begleitung lässt aber auch diesen Song deutlich über die Grenzen des Soul hinaus schauen.

Get it Together, der Titelsong, ist dann wieder rein instrumental, sehr rythmusstark und trotz einer Reduktion auf das Wesentliche eine fantastisch gute Nummer, die gegen Ende in ein Thema mündet, das einen unvermeidbar an Buena Vista Social Club erinnert. I’ve Tried Ways kommt dann als erstes Stück auf Get it Together ganz klar aus der Richtung HipHop, angereichert mit den Sola Rosa-typischen Instrumentalisierungen und Samples; gefeatured wird hier Serocee. Der nächste Song ist das bereits erwähnte Lady Love mit Bajka. Wieder sehr soulig mit einer funkigen Bassline wird der Song zu einer sehr relaxt jazzigen Nummer.

All You Need und Bond is Back sind dann wieder zwei Instrumentalstücke, die in bester Tradition der beiden ersten Sola Rosa Alben Solarized und Haunted Out-takes stehen. Auch hier wieder viel cooler Rythmus, einen jazzige Atmosphäre und viel Funk. Wer da still sitzen kann, ist tot. Den Abschluss bildet dann These, Words, These Sounds, These Powers, eine wieder stärker dem HipHop zugewandtes Stück, dass von der Gesangsdarbietung durchaus auch an Shaggy erinnert.

Alles in Allem ist Get it Together ein wirklich spannendes Album voll klanglicher Raffinessen, dass am besten laut und mi viel Platz zum bewegen gehört werden sollte. Wer mal über den Tellerrand des Rock hinwegschauen möchte und wem zugänglicher Jazz grundsätzlich gefällt, der kann nicht viel falsch machen, sich Get it Together mal näher anzuhören. Dank derzeit unschlagbar günstigem NZD-Kurs kann man zum Beispiel bei amplifier.co.nz das Album für umgerechnet ca. 7 Euro erstehen. Ein wahres Schnäppchen, wie ich finde. Gerade im Vergleich zu den anderen dreien Alben der Kiwi-Combo liegt Get it Together auf vergleichbarem Niveau wie mein bisheriger Favorit Solarized. Ein rundum gelungenes Album, dass man nur von ganzem Herzen empfehlen kann. Schade, dass die Band hierzulande bislang noch so unterbewertet ist.

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News & Rumors | Travis – J. Smith

Es gibt mal wieder Neues von der Band aus Schottland zu berichten. Travis arbeiten derzeit bereits fleißig an einem Nachfolger zum erst im letzten Jahr erschienenen The Boy with no Name.

Der neue Longplayer soll Ode to J. Smith heißen. Travis folgen damit den Versprechungen, die sie auf ihrer letzten Tour gemacht haben, möglichst schnell ein nächstes Album zusammenzuzimmern. Mittlerweile gibts auch schon eine erste Hörprobe: Der Song heißt J. Smith und zeigt die Band wie man sie mittlerweile kennt und (ich jedenfalls) liebt. Am besten ihr bildet euch eure eigene Meinung.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Gefunden auf So much Silence

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News & Rumors | R.E.M. – Supernatural Superserious

Die größte (gemessen am Erfolg) Indieband aller Zeiten meldet sich mal wieder zu Wort. ich möchte an dieser Stelle keinen Hehl daraus machen, dass die beiden letzten Alben der – inzwischen nur noch – Dreierkombo aus Athens, Georgia bei mir für tiefe Enttäuschung gesorgt hatten.

Das neue Werk Accelerate soll der Eigenwerbung der Band entsprechend an ältere Sounds und Songs erinnern, und ich denke das lässt sich nur als gute Nachricht werten. Bleibt zu hoffen, dass die Prophezeiung dann auch entsprechend eintritt. Erscheinungsdatum ist übrigens der 31. März.

Wie zum Beweis gibt es nun via YouTube das Video zu ersten Single zu bestaunen. Und im Vergleich zu den Songs auf Reveal und Around the Sun klingt Supernatural Superserious zumindest schon man nach einer deutlichen Verbesserung. Grund genug für mich, die Embed-Funktion von YouTube einer Premiere auf meinem Blog zuzuführen. Viel Spaß damit.

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News & Rumors | Portugal. The Man wieder im Land

Das nenn ich mal ‘ne gute Nachricht. Portugal. The Man drehen nochmal eine Runde durch deutsche Lande. Hier gibts den Veranstaltungskalender via la last.fm. Angesichts des gnadenlos guten (wenn auch sehr lauten) Konzerts in Wiesbaden, denke ich ernsthaft darüber nach nochmal vorbeizuschauen. Wer die Band bisher verpasst hat, bekommt DIE Chance, doch noch in den Konzertgenuss zu kommen. Also, hingehen.

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News & Rumors | Die neue iPod-Familie

Ich gebe es offen zu: Ich bin absolut begeistert von iPod und iTunes. Seit ich mir Anfang 2006 meinen 30 GB iPod (natürlich in Schwarz) gekauft hatte
war es um mich und meine Objektivität geschehen. Es konnte keinen anderen mp3-Player geben, der für mich auch nur annähernd an die Qualitäten des Produktes aus dem Hause Apple rankam. Das bestätigte sich dann auch, als meine Freundin sich einen Sansa mp3-Player kaufte und dieser, obwohl er im Grunde ein gutes Produkt ist, einfach nicht an die Benutzerfreundlichkeit und an den Stylefaktor des iPods rankam.

Dementsprechend in freudiger Erwartung war ich in den letzten Tagen, nachdem bekannt wurde, dass Apple seine neue iPod Familie ankündigen würde. Dies ist dann gestern auch letztendlich geschehen. Und ich muss sagen: Im großen und Ganzen bin ich wieder begeistert.

Zunächst einmal die wichtigsten Neuerungen:

Die gibt es nicht beim iPod Shuffle – abgesehen davon, dass dieser jetzt auch bunt wird.

Die iPod Nano Reihe hat ein neues, breites Gehäuse bekommen. Damit einher gehen ein größeres Display sowie eine hoffentlich verbesserte, aber in jedem Fall geänderte Menüführung.

Der iPod Video bekommt einen neuen Namen und heißt ab sofort iPod Classic. Den Hauptgrund dafür nenne ich gleich, wichtiger ist jedoch erst noch zu erwähnen, dass der kleine iPod Classic jetzt ganze 80 GB Platz hat und eine Batterielaufzeit von bis zu 30 Stunden, während der große Bruder es auf 160 GB bringt und ganze 40 Stunden Musikwiedergabe möglich sein sollen. Dabei sind die Preise mit 249 bzw. 349 € durchaus als preiswert anzusehen.

Kommen wir zum Grund für die Umbenennung des “alten” iPods: der niegelnagelneue iPod Touch. Im Grunde ein iPod wie ich ihn mir nach dem Verkaufsstart des iPhones erhofft hatte – andererseits aber auch nicht. Aber der Reihe nach. Der neue iPod Touch sieht im Grunde aus wie ein iPhone und funktioniert auch genauso. Die Bedienung erfolgt über ein Multitouch-Screen, und das ganze sieht – immer noch – im Grunde genauso aus wie auch beim iPhone. Neu ist jedoch die Möglichkeit per WiFi Netz auf dem iPod in den iTunes Store zu gehen und sich Musik direkt auf den iPod zu laden. Tolle Sache, auch wenn ich mir für mich nicht vorstellen kann, dieses Feature wirklich zu brauchen. Wo ich jedoch etwas enttäuscht wurde ist die Ausstattung des neuen Familienmitglieds: magere 8 bzw. 16 GB in den beiden Versionen reichen mir persönlich nicht aus. Schade eigentlich. Die Preise mit 299 bzw. 399 € sind dafür dann doch schon etwas happig. Aber ich denke in eins, zwei Jahren werden wir wohl ausschließlich TouchPods zu kaufen bekommen. DIe Preise sind bis dahin hoffentlich ordentlich gepurzelt.

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