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	<title>Soundtrack of my Life &#187; Funk Rock</title>
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		<title>Recently Released &#124; Red Hot Chili Peppers &#8211; I&#8217;m with You</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Man kann sagen was man will, aber wenn die Chili Peppers ein neues Album aufsetzen, dann ist das nach wie vor ein Pflichtkauf. Aus Prinzip, aus Ehrerbietung und auch weil es sich beim neuesten Werk I&#8217;m with You um das &#8230; <a href="http://retrozension.de/recently-released-red-hot-chili-peppers-im-with-you/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border-width: 10px; border-color: black; border-style: solid; margin: 10px;" title="Red Hot Chili Peppers - I'm with You" src="http://retrozension.de/images/rhcp_10.jpg" alt="" width="175" height="158" />Man kann sagen was man will, aber wenn die <strong>Chili Peppers</strong> ein neues Album aufsetzen, dann ist das nach wie vor ein Pflichtkauf. Aus Prinzip, aus Ehrerbietung und auch weil es sich beim neuesten Werk<strong> I&#8217;m with You</strong> um das nunmehr zehnte Studioalbum der Kalifornier handelt.</p>
<p>Das letzte Album erschien mit<strong> Stadium Arcadium</strong> bereits vor über fünf Jahren. Seit dem hat sich bei den <strong>Chili Peppers</strong> einiges wieder zum Alten geändert. Soll heißen: <strong>John Frusciante</strong> ist mal wieder ausgestiegen. Ersetzt wird er aber nicht durch <em>Dave Navarro</em> sondern durch<strong> Josh Klinghoffer</strong>, der die Band auch schon vorher auf Tour unterstützte.</p>
<p>Das Album eröffnet dann auch deutlich vom neuen Gitarristen geprägt mit<strong> Monarchy of Roses</strong>, dem wahrscheinlich rockigsten Stück des Albums. Eine grandiose Eröffnung, die anzeigt dass sich bei den <strong>Chilis</strong> etwas verändert hat, andererseits aber auch klarstellt, dass der Stil der Band im Wesentlichen bleibt. Nach dem mit <em>Dave Navarro</em> aufgenommenen und weitgehend zu unrecht als Fiasko gewerteten Album<strong> One Hot Minute</strong> ist das sicher ein wichtiges Signal für Fans der Band. Es geht diesmal auch ohne<strong> Frusciante</strong>, und zwar ohne dass sich allzuviel ändern muss.</p>
<p><strong>Factory of Faith</strong> folgt als nächstes und bringt vor allem viel Funk und reizt damit zum mithopsen. Hier wird insbesondere der Bezug zum Songwriting von<strong> Stadium Arcadium</strong> wieder hergestellt. Viele Harmonien und Melodieführungen erinnern immer wieder stark an das Vorgängerwerk. <strong>Brendan&#8217;s Death Song</strong> setzt ruhigere Akzente dagegen, baut stärker auf Melodie und erlaubt sich erst gegen Ende einen zarten Anflug von ekstatischerem Rock. Bleibt ansonsten sehr sauber arrangiert und kann dank sehr sauberen Harmonien in der Zweistimmigkeit davon überzeugen, dass <strong>Klinghoffer Frusciante</strong> auch als Backgroundsänger durchaus ersetzen kann.</p>
<p><strong>Ethiopia</strong> funkt dann wieder ganz kräftig und zeigt<strong> Flea</strong> in Hochform. Eines der absoluten Highlights auf dem Longplayer, trotz komischem &#8220;E-I-E-I-O-I-A&#8221;-Gesang von <strong>Anthony Kiedis</strong>. Solange es rockt und so hervorragend funktioniert wie hier, kann ich darüber hinwegsehen. <strong>Annie wants a Baby</strong> ist dann wieder etwas zurückgenommen, zeigt aber ganz besonders das ausgefeilte Songwriting wie es schon auf<strong> Stadium Arcadium</strong> zu hören war. Überhaupt scheint die Band viel aus der Inspiration des Vorgängeralbums erhalten zu haben. Trotz der ausgedehnten Pause.</p>
<p>Das Album hangelt sich in genau diesem Spannungsfeld zwischen ruhigem Songwriting und sehr funkigen Songs hin und her. Immer sehr nah an <strong>Stadium Arcadium</strong>, sehr melodieverliebt, etwas funkiger insgesamt und ziemlich erfrischend. Die Single<strong> The Adventures of Rain Dance Maggie</strong> ist da gar keine schlechte Wahl, das Album zu repräsentieren. Weitere wirklich starke Songs sind beispielsweise <strong>Did I let You know</strong>, <strong>Even You, Brutus?</strong> oder das etwas ruhigere <strong>Police Station</strong>. Aber auch ansonsten erlauben sich die <strong>Red Hot Chili Peppers</strong> keinen Schnitzer in den vierzehn Songs, die es auf das Album geschafft haben, das immerhin auf eine Spielzeit von nur knapp unter einer Stunde kommt.</p>
<p>Das Verdikt kann nur entsprechend positiv ausfallen. Die<strong> Chili Peppers</strong> sind sich auch ohne den als so essentiell angesehenen <strong>John Frusciante</strong> treu geblieben und machen die Musik, für die sie auch auf den letzten Alben geliebt wurden. Man mag bemängeln, dass es keine wirklich neuen Ideen auf<strong> I&#8217;m with You</strong> gibt. Das stimmt soweit auch, solange aber die alten Ideen noch solch starke Funkrocknummern hervorbringen, kann man sich da nicht ernsthaft beklagen. <strong>I&#8217;m with You</strong> ist das beste, dass im Genre des Funkrocks in den letzten Jahren erschienen ist. Ganz sicher.</p>
<p><img class="alignnone" title="Das F-U-N-K-T (ioniert)" src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" width="580" height="35" /></p>
<p><object width="580" height="460"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wMPzcHB5xXI&amp;ap=%2526fmt%3D18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/wMPzcHB5xXI&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="580" height="460"></embed></object></p>
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		<title>Retrozension &#124; Jamiroquai &#8211; Synkronized</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Jamiroquai]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieder einmal eine dieser Scheiben, die eigentlich gar nicht in meine Musiksammlung zu passen scheinen. Synkronized von Jamiroquai dürfte einer der ersten wirklich krassen Brüche in meinem sonst fast ausschließlich auf Alternative-Rock bzw. artverwandte Stile ausgerichteten CD-Bibliothek. Besonders erstaunlich ist, &#8230; <a href="http://retrozension.de/retrozension-jamiroquai-synkronized/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Jamiroquai - Synkronized" src="http://retrozension.de/images/jamiroquai_04.jpg" alt="" width="175" height="175" />Wieder einmal eine dieser Scheiben, die eigentlich gar nicht in meine Musiksammlung zu passen scheinen. <strong>Synkronized</strong> von <strong>Jamiroquai</strong> dürfte einer der ersten wirklich krassen Brüche in meinem sonst fast ausschließlich auf Alternative-Rock bzw. artverwandte Stile ausgerichteten CD-Bibliothek. Besonders erstaunlich ist, dass dieser scheinbare Ausrutscher bereits im Jahr der Veröffentlichung, nämlich vor 10 Jahren passierte. Offenheit bezüglich Pop-Musik war damals sicher keine meiner herrausragenden Eigenschaften.</p>
<p>Das es aber soweit kam, lag an <em>MTV</em>, an <em>Godzilla</em> sowie an exakt zwei Songs: <strong>King for a Day</strong> sowie <strong>Deeper Underground</strong> (aus dem <em>Godzilla Soundtrack</em>) liefen damals mehr oder weniger täglich auf<em> MTV </em>und haben es irgendwie geschafft, mich nachhaltig zu begeistern. Es kam also wie es kommen musste, und ich stand irgendwann im CD-Laden und kaufte die CD, nachdem ich erkannte, dass tatsächlich beide Songs darauf zu finden waren.</p>
<p>Dank meiner Tendenz, immer volle Alben zu hören, statt einzelner &#8220;Lieblingssongs&#8221;, war ich also gefordert mich erstmals mit einer Funk-Platte auseinander zu setzen. Das mir das von Anfang an leicht gefallen wäre, kann ich kaum behaupten. Ich erinnere mich, dass ich mir in den ersten zwei Wochen nach dem Kauf durchaus ein paar Mal überlegt hatte, ob die (ich rate mal) 30 Mark für die zwei guten Songs wirklich gerechtfertigt waren. Schließlich war ich Schüler und musste auf CDs gezielt sparen. Mit der Zeit aber gingen mir die Stücke dann doch ziemlich gut ins Ohr, und das ist bis heute so geblieben.</p>
<p>Stilistisch rangiert die Platte im Pop mit sehr starken Einflüssen aus Funk und Disco sowie klanglich mehr als einer Anleihe aus Jazz (schließlich kommt da ja der Funk her) und Blues. Rock gibt es im Prinzip nur beim Kinofilm-Track, der dem Album eigentlich nur als Bonus angehängt wurde. Der Zauber des Albums geht zentral von genau zwei Elementen aus: Die Stimme von <strong>Jay Kay</strong>, die glasklar aber doch mit dem gewissen Etwas durch die Songs führt, sowie die fantastisch funkige Rythmussektion aus Bass und Schlagzeug, untermalt durch eine sehr unterordnungsfreudige Gitarre. Produktionstechnisch ist das Album einfach perfekt.</p>
<p>Meine Songfavoriten bleiben insgesamt die zwei bereits benannten, aber weniger wegen der musikalischen Attribute als wegen der Tatsache, dass ich ohne die beiden Tracks meinen musikalischen Horizont deutlich später geöffnet hätte. Ansonsten sind unbedingt <strong>Soul Education</strong>,<strong> Canned Heat</strong> und <strong>Supersonic</strong> zu nennen, die für mein Empfinden besonders mitreißend sind. Insbesondere <strong>Soul Education</strong> fasziniert mich mit dem treibenden Funk immer wieder. Aber auch die bislang nicht benannten Tracks sind wirklich gut; mir spielt gerade <strong>Falling</strong> im Ohr, eine verträumte Popnummer mit ruhigen Beat und bestechend schöner Melodie. Man könnte romantisch werden &#8230;</p>
<p><strong>Synkronized</strong> ist vermutlich nicht das beste Album von <strong>Jamiroquai</strong>. Da es jedoch für mich der erste wirklich bewusste Kontakt mit dem Mann mit den komischen Hüten war, hat es bei mir nach wie vor eine Sonderstellung. Wenn ich versuche es neutral zu betrachten, steht aber auch dann definitiv fest, dass <strong>Synkronized</strong> eine ziemlich coole Platte ist. Das Erbe des <em>Head Hunters</em> von <em>Herbie Hancock</em> lebt weiter.</p>
<p><img class="alignnone" title="Fette Beats, viel Gefühl und gaaanz viel Funk!" src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
<p><object width="580" height="460"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X3SRIfn1XM4&amp;ap=%2526fmt%3D18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/X3SRIfn1XM4&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="580" height="460"></embed></object><strong>Similar Posts:</strong>
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		<title>Retrozension &#124; Red Hot Chili Peppers &#8211; Californication</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1999 geschah das, was man davor eigentlich schon für unmöglich gehalten hatte. Die Red Hot Chili Peppers veröffentlichten nach vier Jahren Studiopause wieder ein Album. Das besondere daran war aber zunächst einmal weniger das Album selbst, als die Tatsache, dass &#8230; <a href="http://retrozension.de/retrozension-red-hot-chili-peppers-californication/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Red Hot Chili Peppers - Californication" src="http://retrozension.de/images/rhcp_07.jpg" alt="" width="175" height="175" />1999 geschah das, was man davor eigentlich schon für unmöglich gehalten hatte. Die<strong> Red Hot Chili Peppers</strong> veröffentlichten nach vier Jahren Studiopause wieder ein Album. Das besondere daran war aber zunächst einmal weniger das Album selbst, als die Tatsache, dass das Album wieder mit <strong>John Frusciante</strong> aufgenommen werden. Wer sich erinnert; <strong>John Frusciante</strong> war bis nach <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> der Gitarrist der Band, hatte sich aber dann so mit den übrigen Bandmitgliedern überworfen, dass die Band ohne ihn weitermachte. Folge war damals ein gigantisches Gitarristencasting, dass <strong>David Navarro</strong> für sich entscheiden konnte. Das einzige Album mit <strong>Navarro</strong>, <strong>One Hot Minute</strong>, war zwar musikalisch absolut top, stellte aber einen deutlichen Stilbruch für diie <strong>Chili Peppers</strong> dar.</p>
<p>Nun also gab es <strong>RHCP</strong> wieder mit <strong>Frusciante</strong> und die Band reagierte prompt mit einem neuen Album, dass zwar auch nicht wirklich an <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> erinnerte, dennoch aber ein wirklich würdiges Comeback darstellte.</p>
<p>Schon der Opener <strong>Around the World</strong> macht mächtig Spaß. Das macht sich erfreulicherweise bereits in den ersten Takten bemerkbar. Der Bass knackt wie man es sich von den <strong>Chilis</strong> wünscht, die Gitarre rückt wieder mehr in den Hintergrund, der Rythmus darf wieder die Führung übernehmen. Neu ist die unglaubliche Liebe zu Gesangsharmonien, wie sie der Refrain aufweist. Hier zeigt sich insbesondere die Wiedereingliederung von Frusciante, der vornehmlich die teilweise extrem hohen Backgroundgesänge übernimmt. <strong>Parallel Universe </strong>glänzt dann durch eine bsonders feine Melodieführung. Dazu die Spannung aus angenehm ruhiger Instrumentenbegleitung in der Strophe und ehrlichem Geschrammel im Refrain. Sicherlich eines der vielen Highlights auf dem Album.</p>
<p><strong>Scar Tissue</strong> setzt dem noch eins oben auf. Besonders begeistert bin ich von den fast minimlistischen Gitarrenparts, die aber doch völlig ausreichend sind und den Songs eine fantastische Leichtigkeit verleihen. Auch <strong>Otherside</strong> lässt keinen Raum für tiefgreifende Kritik. Nach dem kleinen Intro entfaltet sich der Song langsam aber stetig, baut Spannung auf und geht letzten Endes in eine fast schon poppige Nummer über. Die Melodie reißt mit und bleibt im Gedächtnis.</p>
<p><strong>Get On Top</strong> lässt dann doch ein bißchen <strong>BSSM</strong>-Zeiten durchscheinen. Hier gibt es grundehrlichen Crossover der ein wenig an <strong>Give it Away</strong> erinnert, dabei aber deutlich braver bleibt. Soll aber ganz explizit keine Kritik sein. Zumindest keine schlechte. Der Titelsong <strong>Californication</strong> ist dann der wahrscheinlich komplexeste Song des Albums. Mir persönlich kommt der Song immer ein Stück weit wie ein Film vor. Selbst wenn man kein Wort Englisch versteht hat man durch die Musik schon den Eindruck eine mitreißende Geschichte erzählt zu bekommen. Eine leicht deprimierte Grundstimmung mit dem nötigen Fünkchen Hoffnung darin, so muss gute Musik einfach sein.</p>
<p><strong>Easily</strong> geht dann wieder stärker in Richtung Pop-Rock. Sehr mainstreamig und dennoch nicht banal oder gar plump. Einfach, knackig und gut. <strong>Porcelain</strong> hingegen ist geradezu schwermütig und fragil. Begleitet überwiegend durch gestrichene Snare-Drum und Bass mit melodischen Einwürfen der Gitarre. Danach mit <strong>Emit Remmus</strong> (bitte Rückwärts Lesen) wieder etwas mehr Rock. Diesmal schön verquietscht durch Gitarre, die Hauptrolle darf auch hier einmal mehr der Bass übernehmen. Einfach gut halt. Besondere Erinnerung an diesen Song ist für mich übrigens an die Zeile &#8220;<em>We could walk through Leicester Square</em>&#8221; geknüpft. Ich erinnere mich heute noch wie ich damals auf einem Schulausflug mit Walkman im Ohr über den Leicester Square in London lief und in diesem Moment plötzlich erstmals die Zeile wirklich verstand. War schon lustig.</p>
<p>Weiter gehts mit <strong>I like Dirt</strong>. Hier regiert der Funk. Ich erinnere mich noch, dass mir dieser Song anfangs irgendwie gar nicht so recht gefiel, insbesondere wegen dem Refrain, der ebenso wie die Strophe quasi ohne Melodie auskommt. Mittlerweile gefällt mir aber auch der Song ohne wenn und aber. So entwickelt man sich weiter mit der Musik die man so hört.<strong> This Velvet Glove</strong> reiht sich dann wieder eher in die Kategorie ruhiger Rocksong ein. Auch hier gibt es nichts zu mäkeln. Dafür aber ist dieser Song vielleicht mehr als die anderen ein bißchen eine Art Prototyp für das, was man auf nachfolgenden Alben der <strong>Chilis</strong> geliefert bekam. <strong>Savior</strong> leitet dann irgendwie ein bißchen schon das Albumende ein. Ist zwar der viertletzte Song des Longplayers, aber er verbreitet die Stimmung, dass sich das Album dem Ende neigt.</p>
<p><strong>Purple Stain</strong> widmet sich dann noch mal verstärkt dem Funk und Crossover. Dazu gibts einen denkbar eindeutigen Text, der mit Sicherheit einen &#8220;Explicit Lyrics&#8221;-Aufkleber verliehen bekommen hat. Musikalisch gehört dieser Song definitiv zu meinen Favoriten auf em Album. <strong>Right on Time</strong> ist dann fast schon ein bißchen zu sehr chaotisch. Da löst sich zwar im Refrain sehr schön auf, wird aber für die zweite Strophe sofort wieder aufgenommen. Auch hier blitzt wieder ein bißchen <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> durch. Den wirklich grandiosen Albumabschluss bildet dann das lagerfeuertaugliche Gitarren- und Basspicking von <strong>Road Trippin&#8217;</strong>. Die vielleicht einfühlsamste Ballade der 90er. Einer der wenigen Songs die auch ich manchmal gerne fünfmal hintereinander gehört habe. Zumindest aber ein Song den ich so niemals den <strong>Chili Peppers</strong> zugetraut hätte. Wer da nicht ins träumen kommt, dem ist leider nicht mehr zu helfen.</p>
<p>Insgesamt haben die<strong> Red Hot Chili Peppers</strong> mit <strong>Californication</strong> ein mehr als gutes Album vorgelegt. An die Einzigartigkeit und Originalität von <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> kommt es mit Sicherheit nicht ganz heran. Einen Grund hier bei der Wertung auch nur einen Stern wegzulassen sehe ich aber auch nicht.</p>
<p><img class="alignnone" title="Fünf Sterne (Deluxe)" src="http://retrozension.de/images/rating_5star.jpg" alt="" width="420" height="14" /><strong>Similar Posts:</strong>
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		<title>Retrozension &#124; Fun lovin&#8217; Criminals &#8211; Come find Yourself</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 18:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal, aber nur manchmal soll Musik einfach nur Spaß machen. Ich denke da mir Garantie nicht an so Dinge die man auf Malle als Musik bezeichnet und auch die akustischen Extremausfälle, die manche Menschen sich beim Après-Ski so antun sind &#8230; <a href="http://retrozension.de/retrozension-fun-lovin-criminals-come-find-yourself/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px; float: left;" src="http://retrozension.de/images/funlovincriminals_01.jpg" alt="Fun Lovin' Criminals - Come find Yourself" width="175" height="175" />Manchmal, aber nur manchmal soll Musik einfach nur Spaß machen. Ich denke da mir Garantie nicht an so Dinge die man auf Malle als Musik bezeichnet und auch die akustischen Extremausfälle, die manche Menschen sich beim Après-Ski so antun sind nicht, an was ich gerade denke.</p>
<p>Vielmehr habe ich gerade, und das ganz wortwörtlich, die Musik der <strong>Fun Lovin&#8217; Criminals</strong> im Kopf. Ganz speziell das Album <strong>Come Find Yourself</strong> aus dem Jahr 1996. Das Erstlingswerk der Band aus NYC macht nämlich einfach tierisch Spaß und lässt sich nicht nur als Musik bezeichnen, man kann sogar mit Fug und Recht behaupten, dass es sich dabei um ausgezeichnet gute Musik handelt.</p>
<p>Der Musikstil lässt sich als Alternative Rock, bzw. Alternative Hip-Hop klassifizieren. Dabei entfalten die Jungs einen Charme, der einen mitnimmt und extrem aufheitern kann. Der Opener <strong>Fun Lovin&#8217; Criminals</strong> folgt der Tradition vieler Hip-Hop Alben (so zumindest mein Klischee davon) zunächst einmal die Band zu &#8220;introducen&#8221;. Macht aber nix, außer Spaß. Reiner Hip-Hop ist ziemlich was ganz anderes. Ich würde hier eher eine Melange aus Rock mit leichten jazzig-loungigen Einflüssen unterstellen. <strong>Passive-aggressive</strong> folgt diesem Stil, wie überhaupt so ziemlich das ganze Album und eignet sich so fast zur Tiefenentspannung. Hier bricht lediglich der Refrain mit krass-verzerrten Gitarrensounds ein wenig aus dem Schema.</p>
<p><strong>Scooby Snacks</strong> gehört dann wohl zu DEN Kultsongs der Band. Angereichert mit zahlreichen Originalton-Zitaten aus <em>Quentin Tarantinos</em> Meisterwerken <em>Pulp Fiction</em> und <em>Reservoir Dogs</em>. Dazu ein ziemlich cooler Bassriff und ganz Tarantino typischen Gitarrensounds ist der Song zu Recht gut bekannt und kann durchaus auch ein Albumhighlight genannt werden. <strong>Smoke &#8216;em</strong> zeigt sich dann wieder ganz entspannt. So lässige Bassriffs kennt man ziemlich wenige. Wirklich toll. Dazu die sehr relaxte und voluminöse Stimme von <strong>Hugh &#8220;Huey&#8221; Morgan</strong>. Das passt einfach vorne und hinten.</p>
<p><strong>Bombin&#8217; the L</strong> erinnert mich dann ein bißchen an die Beastie Boys, aber eigentlich nur vom Gitarrenriff. Wirklich begründen kann ich es nicht. Die Nummer ist auf jeden Fall eine der hektischeren auf dem Album. Soll aber keine Kritik sein. Nach der Hektik muss dann natürlich wieder eine Nummer wie <strong>I can&#8217;t get with That</strong> kommen. So sanft &#8230;&#8230;.. .</p>
<p>So gehts dann im Grunde auch weiter. Mal ein bißchen schneller, mal wieder hundertprozentig relaxt, aber immer mit Klasse und dem nötigen Funk. Besonders hervorheben möchte ich da noch das <em>Louis Armstrong</em> Cover des James Bond Soundtrack-Songs <strong>We have all the time in the World</strong>. Wenn man schon versucht <strong>Louis Armstrong </strong>zu covern, dann kann das fast nur so funktionieren. Wirklich gut. Auch <strong>Methadonia</strong> sollte als Highlight nicht unerwähnt bleiben. Könnte übrigens fast von <em>Barry White</em> sein, aber nur fast. Außerdem <strong>I can&#8217;t get with That </strong>in der <strong>Schmoove Version</strong>. Mein perönlicher Favorit auf dem Album.</p>
<p>Die <strong>Fun Lovin&#8217; Criminals</strong> gehören zu den erstaunlichen Musikern, denen es gelingt den Spaß den SIe beim musizieren haben zu 95% direkt an die Hörer weiterzugeben. Zwischen all dem eher schwermütigen Zeug, dass ich sonst so höre muss ich den <strong>FLC</strong> wohl das Etikett &#8220;Ausnahme&#8221; deutlich anheften. Ich freu mich aber, dass mir die Musik empfohlen wurde. <strong>Come Find Yourself</strong> ist eine wirkliche Erweiterung meiner Musiksammlung und wird immer wieder mal ausgiebigst gehört.</p>
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