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	<title>Soundtrack of my Life &#187; Funk Rock</title>
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		<title>Retrozension &#124; Jamiroquai &#8211; Synkronized</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Jamiroquai]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal eine dieser Scheiben, die eigentlich gar nicht in meine Musiksammlung zu passen scheinen. Synkronized von Jamiroquai dürfte einer der ersten wirklich krassen Brüche in meinem sonst fast ausschließlich auf Alternative-Rock bzw. artverwandte Stile ausgerichteten CD-Bibliothek. Besonders erstaunlich ist, dass dieser scheinbare Ausrutscher bereits im Jahr der Veröffentlichung, nämlich vor 10 Jahren passierte. Offenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Jamiroquai - Synkronized" src="http://retrozension.de/images/jamiroquai_04.jpg" alt="" width="175" height="175" />Wieder einmal eine dieser Scheiben, die eigentlich gar nicht in meine Musiksammlung zu passen scheinen. <strong>Synkronized</strong> von <strong>Jamiroquai</strong> dürfte einer der ersten wirklich krassen Brüche in meinem sonst fast ausschließlich auf Alternative-Rock bzw. artverwandte Stile ausgerichteten CD-Bibliothek. Besonders erstaunlich ist, dass dieser scheinbare Ausrutscher bereits im Jahr der Veröffentlichung, nämlich vor 10 Jahren passierte. Offenheit bezüglich Pop-Musik war damals sicher keine meiner herrausragenden Eigenschaften.</p>
<p>Das es aber soweit kam, lag an <em>MTV</em>, an <em>Godzilla</em> sowie an exakt zwei Songs: <strong>King for a Day</strong> sowie <strong>Deeper Underground</strong> (aus dem <em>Godzilla Soundtrack</em>) liefen damals mehr oder weniger täglich auf<em> MTV </em>und haben es irgendwie geschafft, mich nachhaltig zu begeistern. Es kam also wie es kommen musste, und ich stand irgendwann im CD-Laden und kaufte die CD, nachdem ich erkannte, dass tatsächlich beide Songs darauf zu finden waren.</p>
<p>Dank meiner Tendenz, immer volle Alben zu hören, statt einzelner &#8220;Lieblingssongs&#8221;, war ich also gefordert mich erstmals mit einer Funk-Platte auseinander zu setzen. Das mir das von Anfang an leicht gefallen wäre, kann ich kaum behaupten. Ich erinnere mich, dass ich mir in den ersten zwei Wochen nach dem Kauf durchaus ein paar Mal überlegt hatte, ob die (ich rate mal) 30 Mark für die zwei guten Songs wirklich gerechtfertigt waren. Schließlich war ich Schüler und musste auf CDs gezielt sparen. Mit der Zeit aber gingen mir die Stücke dann doch ziemlich gut ins Ohr, und das ist bis heute so geblieben.</p>
<p>Stilistisch rangiert die Platte im Pop mit sehr starken Einflüssen aus Funk und Disco sowie klanglich mehr als einer Anleihe aus Jazz (schließlich kommt da ja der Funk her) und Blues. Rock gibt es im Prinzip nur beim Kinofilm-Track, der dem Album eigentlich nur als Bonus angehängt wurde. Der Zauber des Albums geht zentral von genau zwei Elementen aus: Die Stimme von <strong>Jay Kay</strong>, die glasklar aber doch mit dem gewissen Etwas durch die Songs führt, sowie die fantastisch funkige Rythmussektion aus Bass und Schlagzeug, untermalt durch eine sehr unterordnungsfreudige Gitarre. Produktionstechnisch ist das Album einfach perfekt.</p>
<p>Meine Songfavoriten bleiben insgesamt die zwei bereits benannten, aber weniger wegen der musikalischen Attribute als wegen der Tatsache, dass ich ohne die beiden Tracks meinen musikalischen Horizont deutlich später geöffnet hätte. Ansonsten sind unbedingt <strong>Soul Education</strong>,<strong> Canned Heat</strong> und <strong>Supersonic</strong> zu nennen, die für mein Empfinden besonders mitreißend sind. Insbesondere <strong>Soul Education</strong> fasziniert mich mit dem treibenden Funk immer wieder. Aber auch die bislang nicht benannten Tracks sind wirklich gut; mir spielt gerade <strong>Falling</strong> im Ohr, eine verträumte Popnummer mit ruhigen Beat und bestechend schöner Melodie. Man könnte romantisch werden &#8230;</p>
<p><strong>Synkronized</strong> ist vermutlich nicht das beste Album von <strong>Jamiroquai</strong>. Da es jedoch für mich der erste wirklich bewusste Kontakt mit dem Mann mit den komischen Hüten war, hat es bei mir nach wie vor eine Sonderstellung. Wenn ich versuche es neutral zu betrachten, steht aber auch dann definitiv fest, dass <strong>Synkronized</strong> eine ziemlich coole Platte ist. Das Erbe des <em>Head Hunters</em> von <em>Herbie Hancock</em> lebt weiter.</p>
<p><img class="alignnone" title="Fette Beats, viel Gefühl und gaaanz viel Funk!" src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
<p><object width="420" height="340" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/X3SRIfn1XM4&color1=0xfd5b5f&color2=0xf1a400&amp;ap=%2526fmt%3D18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X3SRIfn1XM4&color1=0xfd5b5f&color2=0xf1a400&amp;ap=%2526fmt%3D18" />This video was embedded using the YouTuber plugin by <a href="http://www.roytanck.com">Roy Tanck</a>. Adobe Flash Player is required to view the video. </br>This video might not show up in your RSS Reader. You can however see the video when navigating to <a href="http://retrozension.de">Soundtrack of my Life | Retrozension.de</a></object></p>
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		<title>Retrozension &#124; Red Hot Chili Peppers &#8211; Californication</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 19:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Red Hot Chili Peppers]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[1999 geschah das, was man davor eigentlich schon für unmöglich gehalten hatte. Die Red Hot Chili Peppers veröffentlichten nach vier Jahren Studiopause wieder ein Album. Das besondere daran war aber zunächst einmal weniger das Album selbst, als die Tatsache, dass das Album wieder mit John Frusciante aufgenommen werden. Wer sich erinnert; John Frusciante war bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Red Hot Chili Peppers - Californication" src="http://retrozension.de/images/rhcp_07.jpg" alt="" width="175" height="175" />1999 geschah das, was man davor eigentlich schon für unmöglich gehalten hatte. Die<strong> Red Hot Chili Peppers</strong> veröffentlichten nach vier Jahren Studiopause wieder ein Album. Das besondere daran war aber zunächst einmal weniger das Album selbst, als die Tatsache, dass das Album wieder mit <strong>John Frusciante</strong> aufgenommen werden. Wer sich erinnert; <strong>John Frusciante</strong> war bis nach <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> der Gitarrist der Band, hatte sich aber dann so mit den übrigen Bandmitgliedern überworfen, dass die Band ohne ihn weitermachte. Folge war damals ein gigantisches Gitarristencasting, dass <strong>David Navarro</strong> für sich entscheiden konnte. Das einzige Album mit <strong>Navarro</strong>, <strong>One Hot Minute</strong>, war zwar musikalisch absolut top, stellte aber einen deutlichen Stilbruch für diie <strong>Chili Peppers</strong> dar.</p>
<p>Nun also gab es <strong>RHCP</strong> wieder mit <strong>Frusciante</strong> und die Band reagierte prompt mit einem neuen Album, dass zwar auch nicht wirklich an <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> erinnerte, dennoch aber ein wirklich würdiges Comeback darstellte.</p>
<p>Schon der Opener <strong>Around the World</strong> macht mächtig Spaß. Das macht sich erfreulicherweise bereits in den ersten Takten bemerkbar. Der Bass knackt wie man es sich von den <strong>Chilis</strong> wünscht, die Gitarre rückt wieder mehr in den Hintergrund, der Rythmus darf wieder die Führung übernehmen. Neu ist die unglaubliche Liebe zu Gesangsharmonien, wie sie der Refrain aufweist. Hier zeigt sich insbesondere die Wiedereingliederung von Frusciante, der vornehmlich die teilweise extrem hohen Backgroundgesänge übernimmt. <strong>Parallel Universe </strong>glänzt dann durch eine bsonders feine Melodieführung. Dazu die Spannung aus angenehm ruhiger Instrumentenbegleitung in der Strophe und ehrlichem Geschrammel im Refrain. Sicherlich eines der vielen Highlights auf dem Album.</p>
<p><strong>Scar Tissue</strong> setzt dem noch eins oben auf. Besonders begeistert bin ich von den fast minimlistischen Gitarrenparts, die aber doch völlig ausreichend sind und den Songs eine fantastische Leichtigkeit verleihen. Auch <strong>Otherside</strong> lässt keinen Raum für tiefgreifende Kritik. Nach dem kleinen Intro entfaltet sich der Song langsam aber stetig, baut Spannung auf und geht letzten Endes in eine fast schon poppige Nummer über. Die Melodie reißt mit und bleibt im Gedächtnis.</p>
<p><strong>Get On Top</strong> lässt dann doch ein bißchen <strong>BSSM</strong>-Zeiten durchscheinen. Hier gibt es grundehrlichen Crossover der ein wenig an <strong>Give it Away</strong> erinnert, dabei aber deutlich braver bleibt. Soll aber ganz explizit keine Kritik sein. Zumindest keine schlechte. Der Titelsong <strong>Californication</strong> ist dann der wahrscheinlich komplexeste Song des Albums. Mir persönlich kommt der Song immer ein Stück weit wie ein Film vor. Selbst wenn man kein Wort Englisch versteht hat man durch die Musik schon den Eindruck eine mitreißende Geschichte erzählt zu bekommen. Eine leicht deprimierte Grundstimmung mit dem nötigen Fünkchen Hoffnung darin, so muss gute Musik einfach sein.</p>
<p><strong>Easily</strong> geht dann wieder stärker in Richtung Pop-Rock. Sehr mainstreamig und dennoch nicht banal oder gar plump. Einfach, knackig und gut. <strong>Porcelain</strong> hingegen ist geradezu schwermütig und fragil. Begleitet überwiegend durch gestrichene Snare-Drum und Bass mit melodischen Einwürfen der Gitarre. Danach mit <strong>Emit Remmus</strong> (bitte Rückwärts Lesen) wieder etwas mehr Rock. Diesmal schön verquietscht durch Gitarre, die Hauptrolle darf auch hier einmal mehr der Bass übernehmen. Einfach gut halt. Besondere Erinnerung an diesen Song ist für mich übrigens an die Zeile &#8220;<em>We could walk through Leicester Square</em>&#8221; geknüpft. Ich erinnere mich heute noch wie ich damals auf einem Schulausflug mit Walkman im Ohr über den Leicester Square in London lief und in diesem Moment plötzlich erstmals die Zeile wirklich verstand. War schon lustig.</p>
<p>Weiter gehts mit <strong>I like Dirt</strong>. Hier regiert der Funk. Ich erinnere mich noch, dass mir dieser Song anfangs irgendwie gar nicht so recht gefiel, insbesondere wegen dem Refrain, der ebenso wie die Strophe quasi ohne Melodie auskommt. Mittlerweile gefällt mir aber auch der Song ohne wenn und aber. So entwickelt man sich weiter mit der Musik die man so hört.<strong> This Velvet Glove</strong> reiht sich dann wieder eher in die Kategorie ruhiger Rocksong ein. Auch hier gibt es nichts zu mäkeln. Dafür aber ist dieser Song vielleicht mehr als die anderen ein bißchen eine Art Prototyp für das, was man auf nachfolgenden Alben der <strong>Chilis</strong> geliefert bekam. <strong>Savior</strong> leitet dann irgendwie ein bißchen schon das Albumende ein. Ist zwar der viertletzte Song des Longplayers, aber er verbreitet die Stimmung, dass sich das Album dem Ende neigt.</p>
<p><strong>Purple Stain</strong> widmet sich dann noch mal verstärkt dem Funk und Crossover. Dazu gibts einen denkbar eindeutigen Text, der mit Sicherheit einen &#8220;Explicit Lyrics&#8221;-Aufkleber verliehen bekommen hat. Musikalisch gehört dieser Song definitiv zu meinen Favoriten auf em Album. <strong>Right on Time</strong> ist dann fast schon ein bißchen zu sehr chaotisch. Da löst sich zwar im Refrain sehr schön auf, wird aber für die zweite Strophe sofort wieder aufgenommen. Auch hier blitzt wieder ein bißchen <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> durch. Den wirklich grandiosen Albumabschluss bildet dann das lagerfeuertaugliche Gitarren- und Basspicking von <strong>Road Trippin&#8217;</strong>. Die vielleicht einfühlsamste Ballade der 90er. Einer der wenigen Songs die auch ich manchmal gerne fünfmal hintereinander gehört habe. Zumindest aber ein Song den ich so niemals den <strong>Chili Peppers</strong> zugetraut hätte. Wer da nicht ins träumen kommt, dem ist leider nicht mehr zu helfen.</p>
<p>Insgesamt haben die<strong> Red Hot Chili Peppers</strong> mit <strong>Californication</strong> ein mehr als gutes Album vorgelegt. An die Einzigartigkeit und Originalität von <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> kommt es mit Sicherheit nicht ganz heran. Einen Grund hier bei der Wertung auch nur einen Stern wegzulassen sehe ich aber auch nicht.</p>
<p><img class="alignnone" title="Fünf Sterne (Deluxe)" src="http://retrozension.de/images/rating_5star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
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		<title>Retrozension &#124; Fun lovin&#8217; Criminals &#8211; Come find Yourself</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 18:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Fun Lovin' Criminals]]></category>
		<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal, aber nur manchmal soll Musik einfach nur Spaß machen. Ich denke da mir Garantie nicht an so Dinge die man auf Malle als Musik bezeichnet und auch die akustischen Extremausfälle, die manche Menschen sich beim Après-Ski so antun sind nicht, an was ich gerade denke. Vielmehr habe ich gerade, und das ganz wortwörtlich, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px; float: left;" src="http://retrozension.de/images/funlovincriminals_01.jpg" alt="Fun Lovin' Criminals - Come find Yourself" width="175" height="175" />Manchmal, aber nur manchmal soll Musik einfach nur Spaß machen. Ich denke da mir Garantie nicht an so Dinge die man auf Malle als Musik bezeichnet und auch die akustischen Extremausfälle, die manche Menschen sich beim Après-Ski so antun sind nicht, an was ich gerade denke.</p>
<p>Vielmehr habe ich gerade, und das ganz wortwörtlich, die Musik der <strong>Fun Lovin&#8217; Criminals</strong> im Kopf. Ganz speziell das Album <strong>Come Find Yourself</strong> aus dem Jahr 1996. Das Erstlingswerk der Band aus NYC macht nämlich einfach tierisch Spaß und lässt sich nicht nur als Musik bezeichnen, man kann sogar mit Fug und Recht behaupten, dass es sich dabei um ausgezeichnet gute Musik handelt.</p>
<p>Der Musikstil lässt sich als Alternative Rock, bzw. Alternative Hip-Hop klassifizieren. Dabei entfalten die Jungs einen Charme, der einen mitnimmt und extrem aufheitern kann. Der Opener <strong>Fun Lovin&#8217; Criminals</strong> folgt der Tradition vieler Hip-Hop Alben (so zumindest mein Klischee davon) zunächst einmal die Band zu &#8220;introducen&#8221;. Macht aber nix, außer Spaß. Reiner Hip-Hop ist ziemlich was ganz anderes. Ich würde hier eher eine Melange aus Rock mit leichten jazzig-loungigen Einflüssen unterstellen. <strong>Passive-aggressive</strong> folgt diesem Stil, wie überhaupt so ziemlich das ganze Album und eignet sich so fast zur Tiefenentspannung. Hier bricht lediglich der Refrain mit krass-verzerrten Gitarrensounds ein wenig aus dem Schema.</p>
<p><strong>Scooby Snacks</strong> gehört dann wohl zu DEN Kultsongs der Band. Angereichert mit zahlreichen Originalton-Zitaten aus <em>Quentin Tarantinos</em> Meisterwerken <em>Pulp Fiction</em> und <em>Reservoir Dogs</em>. Dazu ein ziemlich cooler Bassriff und ganz Tarantino typischen Gitarrensounds ist der Song zu Recht gut bekannt und kann durchaus auch ein Albumhighlight genannt werden. <strong>Smoke &#8216;em</strong> zeigt sich dann wieder ganz entspannt. So lässige Bassriffs kennt man ziemlich wenige. Wirklich toll. Dazu die sehr relaxte und voluminöse Stimme von <strong>Hugh &#8220;Huey&#8221; Morgan</strong>. Das passt einfach vorne und hinten.</p>
<p><strong>Bombin&#8217; the L</strong> erinnert mich dann ein bißchen an die Beastie Boys, aber eigentlich nur vom Gitarrenriff. Wirklich begründen kann ich es nicht. Die Nummer ist auf jeden Fall eine der hektischeren auf dem Album. Soll aber keine Kritik sein. Nach der Hektik muss dann natürlich wieder eine Nummer wie <strong>I can&#8217;t get with That</strong> kommen. So sanft &#8230;&#8230;.. .</p>
<p>So gehts dann im Grunde auch weiter. Mal ein bißchen schneller, mal wieder hundertprozentig relaxt, aber immer mit Klasse und dem nötigen Funk. Besonders hervorheben möchte ich da noch das <em>Louis Armstrong</em> Cover des James Bond Soundtrack-Songs <strong>We have all the time in the World</strong>. Wenn man schon versucht <strong>Louis Armstrong </strong>zu covern, dann kann das fast nur so funktionieren. Wirklich gut. Auch <strong>Methadonia</strong> sollte als Highlight nicht unerwähnt bleiben. Könnte übrigens fast von <em>Barry White</em> sein, aber nur fast. Außerdem <strong>I can&#8217;t get with That </strong>in der <strong>Schmoove Version</strong>. Mein perönlicher Favorit auf dem Album.</p>
<p>Die <strong>Fun Lovin&#8217; Criminals</strong> gehören zu den erstaunlichen Musikern, denen es gelingt den Spaß den SIe beim musizieren haben zu 95% direkt an die Hörer weiterzugeben. Zwischen all dem eher schwermütigen Zeug, dass ich sonst so höre muss ich den <strong>FLC</strong> wohl das Etikett &#8220;Ausnahme&#8221; deutlich anheften. Ich freu mich aber, dass mir die Musik empfohlen wurde. <strong>Come Find Yourself</strong> ist eine wirkliche Erweiterung meiner Musiksammlung und wird immer wieder mal ausgiebigst gehört.</p>
<p><img src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
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		<title>Retrozension &#124; Red Hot Chili Peppers &#8211; One Hot Minute</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 10:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Funk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Red Hot Chili Peppers]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;I like pleasure spiked with pain, music is my aeroplane &#8230;&#8221; Ich liebe diesen Song; genau übrigens wie auch eine ganze Menge anderer Songs auf Red Hot Chili Peppers Album One Hot Minute. Für mich war dieses Album immer absolut beachtenswert, obwohl viele Leute diese Meinung nicht teilen. Zu wenig Chili Peppers im Sound und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://retrozension.de/images/rhcp_06.jpg" title="Red Hot Chili Peppers - One Hot Minute" alt="Red Hot Chili Peppers - One Hot Minute" align="left" border="10" height="175" hspace="10" vspace="10" width="175" /></p>
<p>&#8220;<em>I like pleasure spiked with pain, music is my aeroplane &#8230;</em>&#8221; Ich liebe diesen Song; genau übrigens wie auch eine ganze Menge anderer Songs auf <strong>Red Hot Chili Peppers</strong> Album <strong>One Hot Minute</strong>. Für mich war dieses Album immer absolut beachtenswert, obwohl viele Leute diese Meinung nicht teilen.</p>
<p>Zu wenig <strong>Chili Peppers</strong> im Sound und im Songwriting wird oft angeführt, und das ist durchaus richtige und nachvollziehbare Kritik. Immerhin hatte <strong>One Hot Minute</strong> eine sehr schwere Ausgangssituation: Die Erwartungen nach dem Durchbruchsalbum <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong> war sicherlich enorm, der Gitarrist <strong>John Frusciante</strong> dummerweise nicht mehr in der Band, weil seine Gesiter ihm gesagt hatten aufzuhören und <strong>Anthony Kiedis</strong> war ziemlich viel mit Drogen beschäftigt, was auch nicht gerade förderlich für seine Arbeitsmoral war.</p>
<p>Ersatz für <strong>Frusciante</strong> zu finden war nicht einfach, aber wurde schließlich in Person von <strong>Dave Navarro</strong> doch noch vollbracht. Der war auch ein bißchen leichtsinnig im Umgang mit Drogen und außerdem spielte er ganz deutlich anders auf der Gitarre als <strong>Frusciante</strong>, was dann ntürlich auch den Sound der <strong>Red Hot Chili Peppers</strong> merklich veränderte. Und weil <strong>Kiedis</strong> und <strong>Navarro</strong> also gerne völlig stoned warend, musste Bassist <strong>Flea</strong> einspringen und einige Songs schreiben, weil sonst überhaupt kein Album zustande gekommen wäre. So gelang es dann doch, aber aus vorgenannten Gründen eben deutlich anders als andere Alben der <strong>Chili Peppers</strong> bis dahin.</p>
<p>Dennoch ist One Hot Minute ein durchweg respektables Werk geworden, dass einige der unsterblichsten <strong>Chili Peppers</strong> Songs für mich enthält. Dazu gehören eben das eingangs erwähnte <strong>Aeroplane, My Friends,</strong> die Dreier-Kombination aus <strong>Coffee-Shop</strong>, <strong>Pea</strong> und <strong>One Big Mob</strong> sowie das vielleicht beste Stück auf dem Album <strong>Walkabout</strong>. Ebenfalls sehr gut sind die anderen Songs auf dem Album und zwar ausnahmslos und ohne einen Durchhänger. Was mir auch afgefallen ist, ist dass <strong>One Hot Minute</strong> das bis dahin vielleicht nachdenklichste Album der <strong>RHCP</strong>s ist, mit teilweise sehr ernsten Texten und unter anderem auch einer meiner Lieblings-Songzeilen in der Rockmusik. &#8220;<em>It&#8217;s better to regret something you did, than something you didn&#8217;t do</em>&#8220;. Entstammt übrigens dem Song <strong>Deep Kick</strong>. Gibts in einer sehr ähnlichen Variante übrigens auch bei den <em>Fantastischen Vier</em>. Da heißt es dann &#8220;<em>bereuen kann man nur, was man auch probiert hat</em>, leider fällt mir der Titelname gerade nicht ein.</p>
<p>Zurück zur Musik! <strong>One Hot Minute</strong> ist eine absolute Rock-Platte. Zwar gibt es auch die <strong>Chili</strong> Pepper typischen Funk und Crossover-Elemente aber insgesamt überwiegt doch das Rock-Element, und genau darin liegt auch der hörbare Unterschied zu den Vorgängeralben. Dennoch zieht mich das Album immer wieder vom ersten Song an in seinen Band. Atmosphärisch ist die Platte absolut dicht gepackt und interessant. Die Songs sind insgesamt zugänglicher als auf den älteren <strong>Chili</strong> Alben und das muss ja nichts Schlechtes sein.</p>
<p>Obwohl sich die Band mittlerweile ein wenig von den Album distanziert, dass lange Zeit nach dem Ende der Karriere der R<strong>ed Hot Chili Peppers</strong> aussah, möchte ich hier einmal kund tun, dass ich <strong>One Hot Minute</strong> wirklich toll finde. Nicht ganz so bahnbrechend wie <strong>Blood Sugar Sex Magik</strong>, aber trotzdem grandios. Zumindest für mich.</p>
<p><img src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" height="14" width="420" /></p>
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