For Your Interest | Thom Yorke – Feeling Pulled apart By Horses / The Hollow Earth

In letzter Zeit gab es ja einiges zu Radiohead im Internet zu Lesen. Offenbar hat sich die Band bis auf Weiteres vom Format “Album” verabschiedet und hat dazu auch gleich ein paar Songs veröffentlicht die das belegen sollen.

Auch Thom Yorke nutzt diese neue Freiheit für sein Solodasein und hat kürzlich zwei Songs releast. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass es diese Songs ausschließlich auf Vinyl zu kaufen gibt. Für jüngere Leser: Das sind dann so seltsam überdimensionierte Scheiben aus Kunststoff mit lustigen Rillen drin. Das Problem dabei ist, dass wohl mittlerweile nur eine Minderheit überhaupt noch über Vinyl-Abspielgeräte, so genannte Plattenspieler, verfügt.

Netterweise haben sich offenbar einige Käufer dazu bereit erklärt das ganze dann entsprechend abzuspielen und in eine heute lesbare Medienform zu übertragen. Deshalb gibts die Songs nun auch auf YouTube zu hören.

Feeling pulled apart by horses

The Hollow Earth (EDIT: Jetzt mit Musikvideo!)

Die Tracks sind erwartungsgemäß wieder sehr elektronisch ausgefallen. Feeling Pulled apart by Horses wird mir nach hinten raus etwas zu konfus, aber so ist Herr Yorke solo eben. The Hollow Earth ist da schon eher was für mich.

Und weils hier gerade so schön passt kommt auch noch eine andere Nachreichnug, allerdings zum Wohle der bessern Soundqualität ebenfalls nicht mit Musikvideo (obwohls hier mittlerweile eines gibt) sondern als Audio-only mit Fotohinterlegung. All for the best ist Teil eines Tribute Albums für den Verstorbenen Mark Mulcahy (mir völlig unbekannt). Was mir allerdings bekannt ist ist, dass der Song echt gut ist. Übrigens im Duett gesungen mit Thoms Bruder Andy Yorke. Bitte zurücklehnen, Augen schließen und genießen.

All For The Best


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Retrozension | Jamiroquai – Synkronized

Wieder einmal eine dieser Scheiben, die eigentlich gar nicht in meine Musiksammlung zu passen scheinen. Synkronized von Jamiroquai dürfte einer der ersten wirklich krassen Brüche in meinem sonst fast ausschließlich auf Alternative-Rock bzw. artverwandte Stile ausgerichteten CD-Bibliothek. Besonders erstaunlich ist, dass dieser scheinbare Ausrutscher bereits im Jahr der Veröffentlichung, nämlich vor 10 Jahren passierte. Offenheit bezüglich Pop-Musik war damals sicher keine meiner herrausragenden Eigenschaften.

Das es aber soweit kam, lag an MTV, an Godzilla sowie an exakt zwei Songs: King for a Day sowie Deeper Underground (aus dem Godzilla Soundtrack) liefen damals mehr oder weniger täglich auf MTV und haben es irgendwie geschafft, mich nachhaltig zu begeistern. Es kam also wie es kommen musste, und ich stand irgendwann im CD-Laden und kaufte die CD, nachdem ich erkannte, dass tatsächlich beide Songs darauf zu finden waren.

Dank meiner Tendenz, immer volle Alben zu hören, statt einzelner “Lieblingssongs”, war ich also gefordert mich erstmals mit einer Funk-Platte auseinander zu setzen. Das mir das von Anfang an leicht gefallen wäre, kann ich kaum behaupten. Ich erinnere mich, dass ich mir in den ersten zwei Wochen nach dem Kauf durchaus ein paar Mal überlegt hatte, ob die (ich rate mal) 30 Mark für die zwei guten Songs wirklich gerechtfertigt waren. Schließlich war ich Schüler und musste auf CDs gezielt sparen. Mit der Zeit aber gingen mir die Stücke dann doch ziemlich gut ins Ohr, und das ist bis heute so geblieben.

Stilistisch rangiert die Platte im Pop mit sehr starken Einflüssen aus Funk und Disco sowie klanglich mehr als einer Anleihe aus Jazz (schließlich kommt da ja der Funk her) und Blues. Rock gibt es im Prinzip nur beim Kinofilm-Track, der dem Album eigentlich nur als Bonus angehängt wurde. Der Zauber des Albums geht zentral von genau zwei Elementen aus: Die Stimme von Jay Kay, die glasklar aber doch mit dem gewissen Etwas durch die Songs führt, sowie die fantastisch funkige Rythmussektion aus Bass und Schlagzeug, untermalt durch eine sehr unterordnungsfreudige Gitarre. Produktionstechnisch ist das Album einfach perfekt.

Meine Songfavoriten bleiben insgesamt die zwei bereits benannten, aber weniger wegen der musikalischen Attribute als wegen der Tatsache, dass ich ohne die beiden Tracks meinen musikalischen Horizont deutlich später geöffnet hätte. Ansonsten sind unbedingt Soul Education, Canned Heat und Supersonic zu nennen, die für mein Empfinden besonders mitreißend sind. Insbesondere Soul Education fasziniert mich mit dem treibenden Funk immer wieder. Aber auch die bislang nicht benannten Tracks sind wirklich gut; mir spielt gerade Falling im Ohr, eine verträumte Popnummer mit ruhigen Beat und bestechend schöner Melodie. Man könnte romantisch werden …

Synkronized ist vermutlich nicht das beste Album von Jamiroquai. Da es jedoch für mich der erste wirklich bewusste Kontakt mit dem Mann mit den komischen Hüten war, hat es bei mir nach wie vor eine Sonderstellung. Wenn ich versuche es neutral zu betrachten, steht aber auch dann definitiv fest, dass Synkronized eine ziemlich coole Platte ist. Das Erbe des Head Hunters von Herbie Hancock lebt weiter.


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Recently Released | Sola Rosa – Get it Together

Auf das neue Album von Sola Rosa hatte ich mich besonders gefreut. Seit meinem Aufenthalt in Neuseeland, dessen Beginn mittlerweile ziemlich genau drei Jahre her ist, gehören Sola Rosa zu den Perlen in meiner Musiksammlung. Erstaunlicherweise gehört die Original-Kiwi-Combo hierzulande nicht in die erste Reihe der Klangbastler. Dafür können die Jungs in wechselnder Besetzung in neuseeland von sich behaupten, eine feste Größe im Musikbusiness zu sein.

Erstaunlicherweise ist mir gerade aufgefallen, dass bisher noch keines der mir eigenen Sola Rosa Alben es zu einer Retrozension gebracht hat. Ein Umstand, den ich demnächst ändern werde. Aber jetzt muss ich die Band also doch erst einmal grundsätzlich vorstellen. Sola Rosa ist in erster Linie Andrew Spraggon, der sich schon früh als engagierter Soundbastler einen kleinen Namen gemacht hat. Für Sola Rosa lädt er dann immer mal wieder verschiedene Größen, überwiegend der neuseeländischen Musikszene, ins Studio ein und produziert Songs, die sehr unzulänglich mit dem Label Elektronica kategorisiert werden können. In Wahrheit lässt Sola Rosa eine Unmenge verschiedenster Einflüsse zusammenkommen, was auch die Liste der Bands bestätigt, deren Mitglieder bei Sola Rosa mitwirken durften: Fat Freddy’s Drop, Pluto, Dimmer, Che Fu und, und, und …

Heraus kommt dabei eine Mixtur aus elektronischem Jazz gewürzt mit Soul und HipHop, dem man starken Einflüsse  des Funk á la Herbie Hancock nicht absprechen kann. Die Stücke sind mal rein instrumental, mal gesanglich begleitet, mal mit Samples überlegt aber eigentlich immer grandios gut. Auch das neueste Werk bleibt diesem Konzept treu und orientiert sich zu meiner großen Freude sogar wieder etwas stärker an den jazzigen Instrumentalstücken, als dies beim letzten Album Moves On der Fall war. Schon The Ace of Space treibt mit fantastisch auskeklügelten Beats und einer spannenden Mischung aus Beat und Jazz jeden Faser zum Mitwippen an. Die Nummer macht klar, dass Sola Rosa sich wieder stärker an ihrem Debutalbum Solarized orientieren. Turn Around ist hingegen eher eine Soulnummer, gesungen von Iva Lamkum. Auch hier gilt: Starker Beat, geniale Produktion und obendrauf gibt es hier einen typisch neuseeländischen Soulgesang, wie ich ihn erst im schönsten Land der Welt zu schätzen gelernt habe.

Del Ray ist dann wieder eine dieser spannenden, fast Dub-artigen Instrumentalnummern, die mir in dieser Qualität ausschließlich von Sola Rosa bekannt sind. Da kann man sich wunderbar in den Melodien und Samples und Rythmen verlieren. Humanised ist dann wieder eine Solunummer, die wunderbar zur aktuellen Revivalwelle des Souls gehört, in Sachen Songtiefe und, naja eben Soul, den aktuelle Radionummern des Genres jedoch um Längen voraus ist. Interessantes Nebendetail: gesungen wird die Nummer, ebenso wie auch der Song Lady Love von der deutschen Sängerin Bajka. Spikey Tee verleiht dem Titel Love Alone, dann pazifischen Flair. Auch dieser Song kann am ehesten in die Ecke Soul gestellt werden. Gerade die sehr ausgefeilte musikalische Begleitung lässt aber auch diesen Song deutlich über die Grenzen des Soul hinaus schauen.

Get it Together, der Titelsong, ist dann wieder rein instrumental, sehr rythmusstark und trotz einer Reduktion auf das Wesentliche eine fantastisch gute Nummer, die gegen Ende in ein Thema mündet, das einen unvermeidbar an Buena Vista Social Club erinnert. I’ve Tried Ways kommt dann als erstes Stück auf Get it Together ganz klar aus der Richtung HipHop, angereichert mit den Sola Rosa-typischen Instrumentalisierungen und Samples; gefeatured wird hier Serocee. Der nächste Song ist das bereits erwähnte Lady Love mit Bajka. Wieder sehr soulig mit einer funkigen Bassline wird der Song zu einer sehr relaxt jazzigen Nummer.

All You Need und Bond is Back sind dann wieder zwei Instrumentalstücke, die in bester Tradition der beiden ersten Sola Rosa Alben Solarized und Haunted Out-takes stehen. Auch hier wieder viel cooler Rythmus, einen jazzige Atmosphäre und viel Funk. Wer da still sitzen kann, ist tot. Den Abschluss bildet dann These, Words, These Sounds, These Powers, eine wieder stärker dem HipHop zugewandtes Stück, dass von der Gesangsdarbietung durchaus auch an Shaggy erinnert.

Alles in Allem ist Get it Together ein wirklich spannendes Album voll klanglicher Raffinessen, dass am besten laut und mi viel Platz zum bewegen gehört werden sollte. Wer mal über den Tellerrand des Rock hinwegschauen möchte und wem zugänglicher Jazz grundsätzlich gefällt, der kann nicht viel falsch machen, sich Get it Together mal näher anzuhören. Dank derzeit unschlagbar günstigem NZD-Kurs kann man zum Beispiel bei amplifier.co.nz das Album für umgerechnet ca. 7 Euro erstehen. Ein wahres Schnäppchen, wie ich finde. Gerade im Vergleich zu den anderen dreien Alben der Kiwi-Combo liegt Get it Together auf vergleichbarem Niveau wie mein bisheriger Favorit Solarized. Ein rundum gelungenes Album, dass man nur von ganzem Herzen empfehlen kann. Schade, dass die Band hierzulande bislang noch so unterbewertet ist.


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Retrozension | Garbage – Version 2.0

Garbages erstes Album mit dem etwas einfallslosen Titel Garbage hatte mir damals (1995) ja schon ziemlich gut gefallen. Das komplett in pink gehaltene Album sollte 1998 mit Version 2.0, diesmal komplett orange, seinen Nachfolger bekommen.

Um es schon einmal vorwegzunehmen, ein wenig hatte ich bis dahin schon genug von Garbage. Auf Dauer konnte mich der Vorgänger nicht voll begeistern, zur vier-Sterne Wertung stehe ich auch weiterhin. Aber das Verlangen nach mehr Garbage war bei mir kaum da. Insofern hatte Version 2.0 bei mir auch einen schweren Start.

Die ersten beiden Songs des zweiten Albums gefielen mir dann aber doch auf Anhieb ziemlich gut. Mit Temptation Waits und I Think I’m Paranoid gelang der Band um Butch Vig ein ziemlich guter Einstieg in das neue Album. Umso erschütterter war ich dann aber nach When I Grow Up, einem Song den ich mir heute sehr gut in einer Interpretation von, sagen wir einmal, Avril Lavigne vorstellen könnte. Die kannte man 1998 zum Glück noch nicht, dass der Song jedoch nicht gut ist konnte mir auch damals direkt auffallen. Zu lieb, zu mädchenhaft, zu Pop. Leider scheint auch Medication in etwa gleicher Facon nachzulegen. Hier ist lediglich der Refrain eigentlich ziemlich gut. Die Strophe und Bridge wirken dagegen so gewollt, dass es schon ein wenig weh tut.

Special ist dann trotz sehr strakem Hang zum Pop wieder ein wirklich cooler Song. Jetzt nicht unbedingt zum mitsingen geeignet, aber doch angenehm unterhaltsam. Auch Hammering in my Head kann schon wieder mehr gefallen. So wirklich begeistert hinterlässt mich aber auch dieser Song nicht. Push it überzeugt da schon mehr, ist griffig, hat ein paar wirklich gute Riffs. Dennoch kann die betont unaffektierte Stimme von Frontfrau Shirley Manson gelegentlich schon etwas nerven.

Wirklich gut gefällt mir dann aber The Trick is to keep Breathing. Hier stimmt einfach die Gesamtstimmung, das Arrangement und die Produktion. Wirklich toll. Mit Dumb kommt endlich mal wieder etwas mehr Tempo und Action ins Album. Schade nur, dass das Stück insgesamt nicht wirklich besonders ist. Insbesondere der Refrain passt einfach so gar nicht. Sleep Together legt dann wieder etwas zu, aber der Funke will bei mir immer noch nicht überspringen. Zu gleichförmig, zu uninspiriert für meinen Geschmack. Fehlen noch Wicked Ways und You look so Fine. Nun, es gibt keinen Grund hier künstlich zu versuchen Spannung zu erhalten wo einfach keine ist. DIe Songs sind ok, aber beide klingen ebenso bemüht wie fast alle Songs zuvor.

Hier bleiben einem leider keine Melodien im Ohr weil es einfach viel zu wenige Melodien gibt. Das Album macht vielmehr den Eindruck, die Band hätte die Songs zunächst komplett ohne Sängerin geschrieben und eingespielt. Die wiederum kam dann irgendwann auch mal ins Studio, allerdings ohne viel Lust und Kreativität, weshalb auf Melodien eben einfach mal verzichtet wurde. Insesamt wirklich schade. 1999 hatte ich Gelegenheit die Band auf Rock am Ring live zu sehen und da machte es wirklich Spaß, aber Version 2.0 bleibt meiner Auffassung nach deutlich hinter dem zurück, was ich mir von Garbage erhofft hatte. Zwar gibt es viele Alben die deutlich schlechter sind, aber das man hier keine Begeisterung entwickelt ist dann doch schon schade.


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Recently Released | Nine Inch Nails – The Slip (Halo 27)

Nine Inch Nails - The SlipEs ist zwar schon eine kleine Weile her, aber dennoch möchte ich in meiner Rubrik Recently Released auf eine wirklich lohnenswerte Neuerscheinung eingehen. Die Band Nine Inch Nails hatte ja erst vor kurzem von sich reden gemacht, als das Album Ghost I-IV erschien. Der erste Teil Ghost I war damals komplett umsonst per Download erschienen, die Teile III-IV konnte man in verschiedenen Varianten nachkaufen.

Für mich war Ghost I die erste tiefergehende Begegnung mit den Nine Inch Nails. Obwohl ich Ghost I durchaus mit Wohlwollen betrachte, störte mich allerdings, dass es sich dabei um ein reines Instrumentalalbum handelt. Nun, mittlerweile haben die NIN nachgelegt und nur Wochen später ein weiteres Album veröffentlicht. Mit The Slip legt die Band wieder ein Album mit Gesang auf und diesmal kann ich durchaus von Begeisterung sprechen.

Ob man jetzt gutheißt, dass hier die Musik quasi verschenkt wird, ist sicherlich eine Auffassungsfrage. Für mich heißt das im Fall der NIN, dass ich so Einblick in die mir bislang nicht aufgefallene Musik erhalte, der mich durchaus dazu bewegen könnte mir andere Alben der Band nachzukaufen.

Nun aber zum Album: The Slip ist sehr spannender Industrialrock, wenn ich mit der Einordnung hier richtig liege. Mich erinnert es in einigen Elementen sehr stark an Bush, insbesondere da die Gesangslinien der beiden Sänger sowie die Stimmen unheimlich ähneln. Einen musikalischen Gesamtvergleich kann ich kaum ziehen, da ich im Industrialbereich bisher einfach keine Maßstäbe habe. Dennoch kann ich sagen, dass die Musik sehr kraftvoll ist und mitunter eine interessante Atmosphäre kreiert.

Erster wirklicher Song ist 1,000,000, der übrigens auf den Instrumentalnoise-Opener 999,999 folgt. Humor haben die ja. Der Song überzeugt mit einem kraftvollen Rhytmus und einer schnell eingängigen Melodie. Letting You stolpert direkt hinterher. Der Rythmus ist treibend, die Gitarren klingen ziemlich stark nach Bush, dafür in diesem Fall der Gesang nicht. Ein bißchen Prodigy scheint für mich ebenfalls durchzuklingen, aber da ich Prodigy auch nicht wirklich kenne, kann es sein dass ich mich mit diesem Urteil ein wenig zu weit aus dem Fenster lehne.

Discipline ist eine etwas ruhigere Nummer. Hier nimmt der Gesang eine stärkere Rolle ein als in den bisherigen Songs. Besonders gut gefällt mir dann Echoplex. Da ist wirklich Spannung dahinter. Head Down klingt dann wieder fast 100%-ig nach einem Bush Song. Wers nicht glaubt hört sich am Besten mal Altered States vom Album The Science Of Things an.

Lights in the Sky stimmt dann deutlich ruhigere Töne an. HIer muss ich allerdings sagen, dass ich ein wenig den Eindruck habe, dassdie Stimme von Trent Reznor nicht wirklich für solche Songs ausgelegt ist. Dennoch ist der Song kein Tiefpunkt im Album. Corona Radiata ist dann ein Instrumentalstück der Sorte, wie sie auch auf Ghost zu fnden sind. Gleiches gilt für The Four of Us Are Dying, obwohl mir der Song deutlich besser gefällt. Den Abschluss macht dann das nicht ganz so instrumentale Demon Seed. Der Song bildet den perfekten Abschluss eines eindrucksvollen Albums, dass mir zumindest eine Vielzahl neuer musikalischen Eindrücke verschafft hat. Wer die Nine Inch Nails bislang nicht kennt, hat mit The Slip eine nicht nur kostengünstige, sondern auch eine lohnende Möglichkeit das nachzuholen.

Wie man zum Download kommt sollte im Übrigen auf www.nin.com zu finden sein

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For Your Interest | Amplive – Radioheadz Rainydayz Remixes

Amplive - Rainydayz RemixesNachdem die Gerüchteküche bereits früh hochgekocht war, dass sich ein mir völlig unbekannter DJ/Mixer/Produzent/
Wasauchimmerersichnennt namens AmpLive plant, Radioheads neuestes Album In Rainbows zu remixen. Nachdem dazu eine Unterlassungsverfügung erlassen wurde und diese letztendlich doch wieder aufgehoben wurde ist es nun so weit. AmpLives Rainydayz Remixes stehen zum Download bereit. Das alles mit dem wunderschönen Kommentar: It’s not up to You. It’s free. Soll heißen: Der Download ist völlig kostenlos zu tätigen, und dabei dennoch völlig legal.

Als Grundmaterial hatte AmpLive Zugriff auf Mastertapes der Radioköpfe. Das ganze wurde dann noch gewürzt mit Vocals von so namhaften MCs wie Too $hort, MC Zumbi of Zion I, Chali2na of Jurassic 5, Codany Holiday, und Del The Funky Homosapien. Kennt ihr nicht? Ich auch nicht. Macht aber nix. Entstanden sind so zumindest satte 8 Tracks, sorry ich meine Trackz.

Das Ergebnis lässt sich dann aber durchaus hören. So ein bißchen wie Radiohead (ach nee) gekreuzt mit Gorillaz und allem was man sonst so aus der Remix-Ecke kennt. Sicher nichts für eingefleischte Indie- und Alternativefreunde, wer aber bereits den Mut entwickelt hat ein Stück weit über den Tellerand hinauszuschauen, respektive: zu hören, der wird es sicher nicht bereuen. Spaß macht der Remix allemal. Das Original bleibt aber unerreicht.

P.S.: Den Bass-Booster sollte man vorher aber besser ausschalte. Das dröhnt!

Hier gehts zum Download!

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