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	<title>Soundtrack of my Life &#187; Electronica</title>
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		<title>Recently Released &#124; Bonaparte &#8211; My Horse Likes You</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 18:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Bonaparte]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Recently Released]]></category>

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		<description><![CDATA[Musikblogging ist nicht immer ein einfaches Hobby: Zwar höre ich mehr oder weniger den ganzen Tag Musik, wenn es die Situation zulässt, aber nicht immer bin ich der Meinung, auch etwas dazu sagen zu müssen. Für den Popkiller ist das besonders schwierig zu lösen, da ich hier trotzdem Worte finden muss, die Musik zu beschreiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Bonaparte - My Horse Likes You" src="http://retrozension.de/images/bonaparte_02.jpg" alt="" width="175" height="175" />Musikblogging ist nicht immer ein einfaches Hobby: Zwar höre ich mehr oder weniger den ganzen Tag Musik, wenn es die Situation zulässt, aber nicht immer bin ich der Meinung, auch etwas dazu sagen zu müssen. Für den <strong>Popkiller</strong> ist das besonders schwierig zu lösen, da ich hier trotzdem Worte finden muss, die Musik zu beschreiben und zu bewerten. Auf <strong>Retrozension.de</strong> habe ich den Luxus, tatsächlich nur über das schreiben zu können, was mich wirklich bewegt und beeinflusst. Das hat zwar zur Folge, dass es hier kaum böse Rezensionen zu lesen gibt, dennoch empfinde ich es als sehr befreiend, all die schlechte Musik ignorieren zu können, die uns heutzutage so tausendfach um die Ohren fliegt.</p>
<p>Umso erfreulicher finde ich es, dass ich mal wieder &#8211; und mal wieder durch den <strong>Popkiller</strong> &#8211; an eine Entdeckung gekommen bin, die mich unmittelbar und nachhaltig begeistert. Die Band heißt <strong>Bonaparte</strong>, kommt mehr oder weniger aus Deutschland und macht so unbeschwert und kreativ Musik, dass sich nach meiner Ansicht alle Mainstream-Acts der täglichen Radio-Rotation ehrfürchtig auf die Knie werfen müssten. Bonaparte sind nur schwer einem Genre zuzuordnen (ein Umstand, der nur selten schlecht ist). Die Musik vereint Elemente aus Pop, Rock, Swing, Western, russischer Volksmusik, Elektronika und mindestens 45 anderer Musikrichtungen die mir entweder unbekannt sind oder die einfach noch keinen Namen haben. Und das ganze wirkt so ausgesprochen lässig, leicht und natürlich, dass es mir mal wieder alle musikalischen Sinne freigespült hat.</p>
<p>Das Album beginnt zunächst undefinierbar mit einer<strong> Ouverture</strong>, die halb orchestral, halb elektronisch wirkt/ist. Viel mehr als eine musikalische Randnotiz ist sie mit ihrer minnenhaften Melodieführung jedoch nicht. Hinweise auf das, was das Album noch zu bieten hat sind nur zu erahnen und leiten erst gegen Ende den eigentlichen Opener und Titeltrack <strong>My Horse likes You</strong> ein. Ein Elektropunksong erster Güte, der aufhorchen lässt dank seiner Kraft, Einfachheit überbordenen Idiotie und einem Beat, der zur Bewegung förmlich zwingt. Hier werden Erinnerungen an die Band <em>Cake</em> wach, die zwar musikalisch ganz anders unterwegs sind, deren Songs aber die selbe Motivation zu haben scheinen. Im direkten Vergleich darf Bonaparte aber als verrückter und frischer bewertet werden.</p>
<p><strong>Computer in Love</strong> setzt den Trash-Ansatz konsequent fort und erzählt zu viel Elektronischem die stalkerhafte Liebeserklärung eines Computers an seinen Besitzer: Sozialkritik und eine ganze Menge Humor inbegriffen, ohne das es irgendwie angestrengt wird. Hier wird Elektronika und Rockmusik miteinander vereint und verschnitten, ohne das es dabei den geringsten Gegensatz zu geben scheint. Fast als wären die Genres dafür gemacht, kombiniert zu werden.</p>
<p><strong>Boycott Everything</strong> könnte 1:1 auch von den <em>Woog Riots</em> stammen. Der Text mehr gesprochen als gesungen, die musikalische Untermalung verlässt sich mehr auf Keyboard und Synthie-Sounds denn auf Gitarre und dennoch hat man permanent das Gefühl eigentlich ein kleine Punkhymne zu hören. <strong>L&#8217;etat c&#8217;est moi</strong> klingt dann sogar wirklich verdächtig nahe nach <em>Cake</em>, hier wird tatsächlich schwerpunktmäßig gerockt. Der Gesang kurz vor der Schreigrenze könnte der Song aber genausogut von <em>The Strokes</em> oder <em>The Hives</em> stammen.</p>
<p>Besonders gut gefällt mir dann <strong>Fly a Plane into Me</strong>. Die vielleicht leichteste Nummer auf dem gesamten Album. Eine zuckersüße Melodie, leicht untermalt mit Gitarrenriffs, die mich an <em>Voom</em> erinnern und leichten Keyboardssounds, die wieder an <em>Woog Riots</em> denken lassen.<strong> Rave Rave Rave</strong> lässt dann Western Swing auferstehen, indem das ganze Stück konsequent nach Saloon-Piano klingt. Darüber wieder ein Gesang, der eigentlich näher an der Spoken-Word-Performance liegt. Der Text wortverliebt und wortwitzig und alles schreit geradezu danach das Tanzbein zu schwingen.</p>
<p><strong>Intermission in Mexiko</strong> greift kurz nochmal die <strong>Ouverture</strong> auf, wirft ein paar musikalische Fragmente in den Raum und erfüllt an sich weiter keinen Zweck, als den Raum zwischen dem letzen und dem nächsten Song zu füllen. Transportiert dabei aber hervorragend die Stimmung von Western Swing rüber zum Balalaikapolkapunk der uns im Song <strong>Technologiya</strong> erwartet &#8211; samt russischem Refrain. Dazu dieser wunderbar idiotische Lobgesang auf die Technologie: &#8220;Technolgy will outlive us all!&#8221;. Einfach riesig!</p>
<p>Wir sind keine Menschen bleibt ebenso rockig, packt auf die leichte Punknummer<strong> Technologiya</strong> aber noch eine Schippe Härte drauf und rockt in bester Alternative Manier bis die Fetzen fliegen. Englische Strophe, deutscher Refrain, und trotzdem &#8211; oder gerade deswegen &#8211; wird daraus ein ganz großer Song auf <strong>My Horse Likes You</strong>. Ein echter Entfruster. Und ein harter Kontrast zum Folgenden <strong>My Body is a Battlefield</strong>, das sich wesentlich stärker auf Elektronika konzentriert und die Gitarre erst im Refrain emanzipiert, dann aber voll einen auf Indierock macht.</p>
<p>Mit Unterstützung von Modeselektor folgt dann<strong> Orangutan</strong>, eine wieder stark elektronische Nummer, die textlich wieder einmal Volltrash ist, aber dennoch musikalisch zu überzeugen weiß. Die Synthies dürfen auch bei Adabmal die Hauptrolle spielen, dabei sogar kanglich kurz Erinnerungen an <em>Pink Floyds Wish You Were Here</em> Album wecken, nur um dann scharf in Richtung Orient abzubiegen. Textlich passiert nicht viel, als kurz vor Schluss-Nummer aber ein voll gelungenes Stück.</p>
<p>Ein Trommelwirbel läutet dann das Ende des Albums ein; der Titel treffenderweise<strong> The End</strong>, fahren <strong>Bonaparte</strong> nochmal kurz auf, was sie so alles in ihrem Repertoire stecken haben: Gitarren, Synthies, Keyboards, Drums vereinen sich in einer kurzen Kakophonie, die letzlich aprubt von Stille abgelöst wird, bis sich schließlich der freundliche Mitarbeiter der <strong>Bonaparte</strong> Helpline meldet.</p>
<p>Ende eines grandios kreativen, sehr trashigen Albums das von Anfang bis Ende einfach nur erfrischend gut ist. Mir bleibt nur die Verneigung vor der scheinbaren Leichtigkeit und Unverfrorenheit mit der das Album geschrieben und produziert wurde. Sicher nichts fürs Mainstream-Radio, aber musikalisch ein voller Gewinn. Für solche Bands blogge ich.</p>
<p><img class="alignnone" title="Saugut!" src="http://retrozension.de/images/rating_5star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
<p><object width="420" height="340" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/CqLAwt8T3Ps&color1=0xfd5b5f&color2=0xf1a400&amp;ap=%2526fmt%3D18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CqLAwt8T3Ps&color1=0xfd5b5f&color2=0xf1a400&amp;ap=%2526fmt%3D18" />This video was embedded using the YouTuber plugin by <a href="http://www.roytanck.com">Roy Tanck</a>. Adobe Flash Player is required to view the video. </br>This video might not show up in your RSS Reader. You can however see the video when navigating to <a href="http://retrozension.de">Soundtrack of my Life | Retrozension.de</a></object></p>
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		<title>Recently Released &#124; How to Destroy Angels &#8211; How to Destroy Angels EP</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 15:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[How to Destroy Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Recently Released]]></category>

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		<description><![CDATA[Trent Reznor hat sich ja bereits 2008 eindeutig als Vorreiter von Musikveröffentlichungen im Internet verdient gemacht. Seine damalige Band Nine Inch Nails wurde mittlerweile leider aufgelöst und so stand Mr Reznor vor der Frage: „Was nun?“ Es scheint er hat seine Antwort gefunden und mit seiner Frau Mariqueen Maandig das Trio How To Destroy Angels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="How to Destroy Angels - How to Destroy Angels EP" src="http://retrozension.de/images/howtodestroyangels_ep.jpg" alt="" width="175" height="175" /></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Trent Reznor</strong> hat sich ja bereits 2008 eindeutig als Vorreiter  von Musikveröffentlichungen im Internet verdient gemacht. </span><span style="font-size: small;">Seine damalige Band  <strong>Nine Inch Nails</strong> wurde mittlerweile leider aufgelöst und so stand <strong>Mr  Reznor</strong> vor der Frage: „Was nun?“ Es scheint er hat seine Antwort  gefunden und mit seiner Frau <strong>Mariqueen Maandig</strong> das Trio <strong>How To Destroy  Angels</strong> ins Leben gerufen. Dritter im Bunde ist ein Herr Namens <strong>Atticus  Ross</strong>, den ich namentlich zwar nicht zuordnen kann, der aber  offensichtlich schon bei den <strong>NIN</strong> das ein oder andere Album mit gestaltet  hat.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die EP besteht aus sieben Songs, die  allesamt &#8211; gegen Registrierung &#8211; kostenlos als 320 bit-MP3 heruntergeladen  werden können. Eine Covergrafikdatei liegt dem Paket auch bei. Wer eine  bessere Audioqualität braucht oder einfach nur dem verständlichen Drang  nachgeben will den Künstler nachhaltig zu unterstützen, bekommt für  lächerliche Zwei (2!) US$ die ganze Chose auch in FLAC-lossless audio plus Musikvideo.  Später soll auch eine CD in die Regale kommen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die sechs Songs klingen im Wesentlichen ähnlich wie das  Material der <strong>NIN</strong>, allerdings mit dem wesentlichen Unterschied, dass die  Musik deutlich auf die sanfteren Gefilde der  Industrial-/Electronicamucke abzielt und dass der Gesangspart von <strong>Frau  Maandig</strong> bestritten wird; also im Sinne von bewältigt, nicht im Sinne von  geleugnet.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Grund zu leugnen gibt’s  denn auch keinen. Die sechs Tracks sind ordentlich programmiert und  produziert, wie man es von <strong>Monsieur Reznor</strong> erwarten darf. Die Stimmung  ist insgesamt typisch für seine Kompositionen</span><span style="font-size: small;"> und bewegt sich in den  düstereren Gefilden, lässt aber auch immer wieder Hoffnungsschimmer  durchleuchten. Kein Grund also, die Pulsadern zu traktieren oder den  schnellen Weg von einer Brücke runter zu wählen. (P.S.: Diese Zeile wurde geschrieben, bevor ich das Video gesehen hatte)<br />
Gelegentlich erinnert  die Musik ein wenig an ruhige Stücke von <em>Garbage</em>, was aber hauptsächlich  der Kombination von Frauenstimme und elektronischer/elektronisch  unterlegter Musik geschuldet sein dürfte.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Wirklich neue Wege bestreiten <strong>How to Destroy Angels</strong> zumindest  aus Sicht von <strong>Trent Reznor</strong> sicherlich nicht. Ein wenig vermisse ich auch  den Druck, der den <strong>NIN</strong> immer so eigen war. Insgesamt ist die EP von  <strong>HTDA</strong> aber gut und sicher auch zwei Dollar wert. Wer das anders sieht  muss aber ja nicht außen vor bleiben.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><img class="alignnone" title="Gut." src="http://retrozension.de/images/rating_3star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://howtodestroyangels.com/" target="_blank">Homepage <strong>How to Destroy Angels</strong></a></span></p>
<p><object width="420" height="340" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/nWbfgGDl6XE&color1=0xfd5b5f&color2=0xf1a400&amp;ap=%2526fmt%3D18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nWbfgGDl6XE&color1=0xfd5b5f&color2=0xf1a400&amp;ap=%2526fmt%3D18" />This video was embedded using the YouTuber plugin by <a href="http://www.roytanck.com">Roy Tanck</a>. Adobe Flash Player is required to view the video. </br>This video might not show up in your RSS Reader. You can however see the video when navigating to <a href="http://retrozension.de">Soundtrack of my Life | Retrozension.de</a></object></p>
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		<title>You Asked For It &#124; Holle Mangler &#8211; Escape Over Needles</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 06:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Holle Mangler]]></category>
		<category><![CDATA[You Asked For It]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder soweit. Nachdem ich mich in letzter Zeit ziemlich erfolgreich darum gedrückt habe &#8220;produktiv&#8221; Musik zu hören und daher nichts zu schreiben, kann ich mal wieder dem Wunsch eines Künstlers nachkommen, sein Werk zu begutachten. Diesmal schrieb mich Holger &#8220;Holle&#8221; Mangler an: Hallo Benjamin, ich möchte Dir meinen Sound vorstellen. Nach diversen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Holle Mangler - Escape Over Needles" src="http://retrozension.de/images/hollemangler_yafi.jpg" alt="" width="175" height="174" />Es ist mal wieder soweit. Nachdem ich mich in letzter Zeit ziemlich erfolgreich darum gedrückt habe &#8220;produktiv&#8221; Musik zu hören und daher nichts zu schreiben, kann ich mal wieder dem Wunsch eines Künstlers nachkommen, sein Werk zu begutachten.</p>
<p>Diesmal schrieb mich Holger &#8220;Holle&#8221; Mangler an:</p>
<blockquote><p>Hallo Benjamin,</p>
<p>ich möchte Dir meinen Sound vorstellen. Nach diversen  Veröffentlichungen, Rezensionen und Auszeichnungen (z.B. vom WDR) läuft  das aktuellste Album nun unter Creative Commons-Lizenz.<br />
Auf der folgenden Seite steht das Album bereit. Man kann in (streambare)  Ausschnitte reinhören sowie einzelne Songs kostenlos herunterladen,  oder auch das komplette Album in unterschiedlichen Qualitäten:</p>
<p><a href="http://www.hollemangler.de/escape_over_needles.html" target="_blank">http://www.hollemangler.de/escape_over_needles.html</a></p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Holger</p></blockquote>
<p>Also bin ich mal rüber zur Webseite und habe mir das Album gezogen. Holger Mangler macht alleine Musik, der Sound ist klar in Richtung Ambient-Pop/-Rock zu beschreiben. Die 13 Tracks (inklusive Intro und unbetiteltem Outro) sind gänzlich instrumental gehalten und erscheinen mir wie eine Mischung aus Pink Floyd-Sounds und achtziger-Jahre Synthie-Pop. Das das ganze sogar funktionieren kann, beweist Holle Mangler auf seinen 13 Tracks, die allesamt mit viel Bedacht produziert sind. Vorwiegendes Soundelement ist in allen Tracks das Keyboard/der Synthesizer, der mit der nutzbaren Soundvielfalt natürlich für einen Ein-Mann-Act nahezu unverzichtbar ist.</p>
<p>Die Sounds sind meißt recht sphärisch gewählt und werden um allerlei &#8220;Gefiepse und Geklirre&#8221; ergänzt. Holle Mangler lässt sich Zeit beim Aufbau siener Tracks, dass kann zum Nachteil gereichen, wenn man mal eben schnell reinhören will, ist aber grundsätzlich ausdrücklich zu loben. Hier zieht einer sein Ding durch und relisiert seine Vision eines Stücks. Finde ich wirklich lobenswert. Im Einzelnen die Tracks zu beschreiben ist sinnlos. Hier sollte man einfach mal reinhören.</p>
<p>Mich persönlich stören ein wenig die doch sehr ausufernden Keyboardsounds. Ein bißchen mehr natürliche Klänge hätten dem Ganzen bestimmt gut getan. Des Weiteren, finde ich Musik ohne Gesang immer wieder ein wenig zu langweilig, weil man als Zuhörer keine Möglichkeit hat, die Musik aktiv mitzuerleben (Mitsingen unter der Dusche), das ist aber eine rein persönliche Präferenz. Letzte Kritikpunkt ist dann noch, dass die Musik insgesamt ein wenig zu steif wirkt. Das ist ein Phänomen, dass sich kaum vermeiden lässt, wenn man alleine Musik produziert. Da hat das strenge Taktmaß unbedingt eingehalten zu werden, sonst lassen sich die Spuren letztlich nicht übereinander legen. Bands haben hier den klaren Vorteil, gemeinsam die Stücke erleben zu können und etwas lebendiger zu klingen.</p>
<p>Ansonsten finde ich Escape Over Needles durchaus gut. Die Stücke sind vielfältig im Ansatz und mit viel Hingabe produziert. Escape Over Needles ist kein Rockalbum und passt von der musikalischen Ausrichtung sicher nicht direkt in die Sammlung, die ich bislang sonst so besprochen haben; stellenweise darf man die Tracks einfach als Klangexperimente bezeichnen. Für Menschen, die gerne ein bißchen abseits der hier ausgetrampelten Pfade hören wollen, ist es aber zumindest ein Reinhören wert.</p>
<p>Die Tatsache, das Holle Mangler unter CC-Lizenz veröffentlicht sei hier auch noch lobend erwähnt. Ich finde mehr Musiker sollten endlich diesen Schritt wagen und die Kontrolle über die Verwendung ihrer Stücke in ihre Hand nehmen.</p>
<p><a title="hollemangler.de" href="http://www.hollemangler.de/escape_over_needles.html" target="_blank">Escape Over Needles</a></p>
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		<title>You Asked For It &#124; The Ninja Stars &#8211; The Spirograph Heroes</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 21:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Pop]]></category>
		<category><![CDATA[The Ninja Stars]]></category>
		<category><![CDATA[You Asked For It]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nette Email erreichte mich vor ein paar Tagen aus Dänemark: Hi! We are the NiNjA StARS, a Danish duo. We have just finished our debut EP. It is called The Spirograph Heroes. U can listen to it (and download it for free at bandbase!) in its entirity on Myspace. We have been exploring the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="The Ninja Stars - Spirograph Heroes" src="http://retrozension.de/images/theninjastars_EP.jpg" alt="" width="175" height="175" />Eine nette Email erreichte mich vor ein paar Tagen aus Dänemark:</p>
<blockquote><p>Hi!  We are <strong>the NiNjA StARS</strong>, a Danish duo. We have just finished our debut  EP. It is called<strong> The Spirograph Heroes</strong>. U can listen to it (and download  it for free at bandbase!) in its entirity on Myspace. We have been  exploring the delights of cheap keyboards, distorted percussion + vox,  no reverb &amp; no compressors this time. We haven&#8217;t got a clue where  we&#8217;re going the next time. We arranged, recorded and produced everything  in 2 days, putting much effort into catching the restless energy of  being spontaneous. We sure had fun. Hope you&#8217;ll enjoy &amp; feel free to  post the songs, or if you wish, the whole EP for free download on your  blog!</p></blockquote>
<p>Um ganz ehrlich zu sein, fast könnte man nicht mehr dazu schreiben und sagen, als es das Duo der <strong>Ninja Stars</strong> (man verzeihe mir, dass ich die Groß-/Kleinschreibeakrobatik im Namen missachte) schon selbst getan hat.</p>
<p>Vier Songs hat die Bands auf ihre Debut EP gepackt, und die sind wahrlich nicht wirklich in eine Schublade zu packen. Das kann nur schief gehen. Mein erster Eindruck beim Song <strong>Kick out my Teeth</strong> war irgendetwas zwischen <em>Nine Inch Nails</em> treffen ihre bösen Zwillinge und nehmen sich dabei nicht ernst. Das ist nicht hilfreich, aber ich habe ja nie behauptet, dass es hilfreich werden würde. Tatsächlich ist der Opener<strong> Kick out my Teeth</strong> sogar ein kleiner Geniestreich á la<em> Ryan Holiday</em>. Klingt von vorne bis hinten total billig aber doch so strotzend von Kreativität und coolen Einfällen, dass ich mit meiner Liebe zu skuriller Musik nicht wiederstehen kann.</p>
<p><strong>The Spirograph Heroes</strong> (der Song) kann da leider nicht mithalten. Hier fehlt mir ein bißchen die humorige Idee, die ordentliche Melodie und die Abwechslung.</p>
<p>Besser wirds wieder mit <strong>Dumping Me, Dumping You</strong>. Hier kommen auch wieder die bösen <em>NiN</em>-Zwillinge dazu und machen Musik aus der Hölle. Sicherlich nichts was man laufen lassen sollte wenn man gerade romantische Stimmung erzeugen will, aber irgendwie machts trotzdem Laune. Und schnell vorbei ist es auch.</p>
<p>Die letzte Nummer <strong>Everyone Goes</strong> könnte dann fast von <em>Mugison</em> sein, und das kann man nur als Riesenkompliment sehen. Schräg, ruhig, melancholisch und verzaubernd schön. So darf/muss experimentelle Musik sein.</p>
<p><strong>The Ninja Stars</strong> sind wohl eher keine Shooting Stars von morgen, aber für einen kleinen Ausflug zwischendurch ist die Musik wirklich mal was anderes und zeugt von viel Kreativität und Potenzial. Vielleicht, oder eher hoffentlich, folgt ja irgendwann mal ein Album. Das könnte spannend werden. Freunde skuriller Indiemusik sollten auf jeden Fall mal einen Abstecher zur<a title="The Ninja Stars @ MySpace" href="http://www.myspace.com/theninjastars" target="_blank"> MySpace-Seite</a> wagen, da kann man die komplette EP anhören. Wer sie gleich ganz sein eigen nennen möchte kann sich das Werk auch auf<a title="The Ninja Stars @ Bandbase.com" href="http://www.bandbase.com/theNiNjAStARS" target="_blank"> Bandbase.com</a> legal herunterladen.</p>
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