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	<title>Soundtrack of my Life &#187; Herbert Grönemeyer</title>
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		<title>Seen Live &#124; Herbert Grönemeyer &#8211; Zwölf Tour / Stuttgart / 31. Mai 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 18:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Herbert Grönemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Seen Live]]></category>
		<category><![CDATA[deutschrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen all den Bands, die sich so in meiner CD-Sammlung befinden, sticht Herbert Grönemeyer ziemlich deutlich hervor. Er singt deutsch, er ist ein Interpret, der nicht als Band berühmt geworden ist, meine Mutter findet ihn (zumindest überwiegend) gut, hatte ich schon erwähnt, dass er deutsch singt&#8230;? Dennoch hab ich Geschmack an der Musik von &#8220;Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Grönemeyer - Zwölf" src="http://retrozension.de/images/groenemeyer_12_live.gif" border="10" alt="Grönemeyer - Zwölf" hspace="10" vspace="10" align="left" />Zwischen all den Bands, die sich so in meiner CD-Sammlung befinden, sticht <strong>Herbert Grönemeyer</strong> ziemlich deutlich hervor. Er singt deutsch, er ist ein Interpret, der nicht als Band berühmt geworden ist, meine Mutter findet ihn (zumindest überwiegend) gut, hatte ich schon erwähnt, dass er deutsch singt&#8230;?</p>
<p>Dennoch hab ich Geschmack an der Musik von &#8220;<strong>Herr Bert</strong>&#8221; gefunden. Seit seinem Comeback-Erfolg mit <strong>Mensch</strong>, der ja eigentlich kein wirkliches Comeback darstellte hat seine Musik wieder etwas frisches, kraftstrotzendes. Und deshalb war ich bereits auf der <strong>Mensch</strong>-Tour gewesen. Damals auch in Stuttgart zum Abschlusskonzert  der Tour. Inzwischen hat <strong>Grönemeyer</strong> ein neues Album fabriziert, dass sich <strong>Zwölf </strong>nennt und &#8211; ohne dass ich hier eine eventuelle Rezension vorwegnehmen möchte &#8211; mich bisher nicht wirklich überzeugen konnte. Das liegt hauptsächlich daran, dass der gute <strong>Herbert</strong> auf dem gesamten Album irgendwie verschnupft klingt, aber auch daran, dass es keine so druckvollen Stücke liefert wie das noch bei <strong>Mensch</strong> der Fall war.</p>
<p>Dennoch war ich letzte Woche Donnerstag voller Vorfreude auf dem Weg ins Gottlieb-Daimler Stadion um <strong>Grönemeyer</strong> auf seiner <strong>Zwölf</strong>-Tour zu sehen. Nach unzähligen, nicht enden wollenden Staus und einem kleinen Sprint von den Cannstatter Wasen zum Stadion, hatten wir zwar den Anfang des Konzertes, aber nicht wirklich vel verpasst. Die Stimmung im Publikum war anfangs noch leicht unterkühlt und in der ersten halben Stunde wollte der Funke nicht so recht überspringen. Animationsversuche seitens Hernn <strong>Grönemeyer</strong> schlugen fehl, da das Publikum nicht textsicher war und die Songs noch zu neu.</p>
<p>Das änderte sich dann aber doch recht schnell. Die ersten älteren Hits wurden gespielt und damit bekam das Publikum endlich die Gelegenheit lauthals mitzusingen und das Konzert zu geniessen. Die Performance der Band als auch von <strong>Grönemeyer</strong> war überwiegend perfekt. Hier und da ein paar kleine Schnitzer machten das Ganze dann sogar noch sympathischer als es der Herr <strong>Grönemeyer</strong> sowieso schon ist.</p>
<p>Grandios war auch der Bühnenaufbau, der von einer, den ganzen Rückraum abdeckenden Leinwand beherrscht wurde. Auf dieser wurden dann entweder Live-Bilder von der Bühne gezeigt oder nette Kurzfilmchen abgespielt, die für die jeweiligen Songs produziert wurden. So blieb auch für den armen Zuschauer auf den weit entfernten Sitzplätzen im Tribünenbereich (ich spreche von mir) noch ein gigantisches Konzerterlebnis, dass sich mit zunehemder Dunkelheit naturgemäß steigerte.</p>
<p>Zur Höchstform liefen Herbert und seine &#8220;Combo&#8221; im Zugabenblock auf. Ganze drei Mal liesen diese sich zurück auf die Bühne bitten, ehe die Lichter endgültig wieder angingen. Ein schöner Moment war hier die Interpretation des Liedes &#8220;Ich hab dich lieb&#8221;, wo <strong>Herbert</strong> sehr selbstkritisch über die geringe Qualität des Songtextes lästerte. Gemeint war die Zeile &#8220;Bin ich so&#8217;n oller Baum&#8221; die ihm misfällt, aber die sich nunmal auf &#8220;Traum&#8221; reimen musste. Solche Anekdoten geben einem dass Gefühl eines intimen Konzertes. Auch wenn um einen herum 40.000 + Leute sitzen. Schön.</p>
<p>Das Gute am Konzert war, dass die neuen Songs von <strong>Zwölf</strong> live eben die Energie entfalten konnten, die auf der Silberscheibe leider überwiegend fehlt. Mit der Erinnerung an das Konzert gefallen auch die Studioaufnahmen inzwischen deutlich besser. Im Fazit war das Konzert ein Riesen-Erlebnis &#8211; auch als Sitzkonzert &#8211; und die lange Fahrt nach Stuttgart 100%-ig wert.</p>
<p><img src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
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