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	<title>Soundtrack of my Life &#187; Bush</title>
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		<title>News &amp; Rumors &#124; Bush kommt zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 20:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[News & Rumors]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bessere Nachricht zu erst: George W. ist nicht gemeint und meines Wissens hat sich auch seine Tochter bislang nicht darum bemüht, dem Weißen Haus Ihre nicht gerade unauffälligen Zähne zu zeigen. Die andere Nachricht dreht sich dann nun um die Band Bush. Wir erinnern uns kurz: Bush kamen aus Sheperds Bush in London, machten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Familie Bush, in keiner Weise in Bezug zur eigentlichen Nachricht" src="http://retrozension.de/images/bush_family.jpg" alt="" width="175" height="177" />Die bessere Nachricht zu erst: <em>George W.</em> ist nicht gemeint und meines Wissens hat sich auch seine Tochter bislang nicht darum bemüht, dem Weißen Haus Ihre nicht gerade unauffälligen Zähne zu zeigen.</p>
<p>Die andere Nachricht dreht sich dann nun um die Band <strong>Bush</strong>. Wir erinnern uns kurz:<strong> Bush</strong> kamen aus Sheperds Bush in London, machten gute Grunge-/Alternative-Musik und brachten Frauen zum dahinschmelzen ob des zugegebenermaßen nicht ganz hässlich geratenen Frontmanns <strong>Gavin Rossdale</strong>, seineszeichens Ehemann der deutlich besser bekannten <em>Gwen Stefanie</em>.</p>
<p>Nun, <strong>Gavin</strong> hat sich ein Herz gefasst und bringt die Band wieder zusammen, ganz<em> Blues Brothers</em>-mäßig. Allerdings will die Band nicht so sehr, weshalb genau genommen nur der Drummer <strong>Robin Goodridge</strong> zu überzeugen war. Der Rest, also ziemlich exakt genau die Hälfte, bleibt zu Hause und schaut sich das Ganze aus der Ferne an.</p>
<p>Ob diese &#8220;Reunion&#8221; am Ende hält was sie ganz sicher nicht verspricht bleibt abzuwarten. Im Oktober soll das neue Album <strong>Everything Always Now</strong> zu haben sein. Bis dahin heißts geduldig warten &#8230; oder halt eben nicht.</p>
<p>EDIT: Auf Soundcloud gibts sogar einen ersten <a href="http://soundcloud.com/a1075022" target="_blank">Höreindruck</a>.</p>
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		<title>Retrozension &#124; Bush &#8211; Golden State</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit mal wieder ins Plattenregal (ok, ich gebs zu, es sind nur CDs) zu greifen und einen alten Schinken anzuhören. Bushs Golden State erschien Ende 2001 und markierte das Ende der Band, dass trotz einer Comeback-Ankündigung 2008 meines Wissens bis heute Stand der Dinge ist. Golden State darf man tatsächlich einen alten Schinken nennen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Bush - Golden State" src="http://retrozension.de/images/bush_04.jpg" alt="" width="175" height="164" />Zeit mal wieder ins Plattenregal (ok, ich gebs zu, es sind nur CDs) zu  greifen und einen alten Schinken anzuhören.<strong> Bushs Golden State</strong> erschien Ende 2001 und markierte das Ende der Band, dass trotz einer Comeback-Ankündigung 2008 meines Wissens bis heute Stand der Dinge ist.</p>
<p><strong>Golden State</strong> darf man tatsächlich einen alten Schinken nennen. Das Album klingt mittlerweile schon deutlich angestaubt. Der Sound ist/war typisch für <strong>Bush</strong>, allerdings ist das Album wenig aufregend. Vor allem nach dem doch relativ experimentierfreudigen <strong>The Science of Things</strong> verblaßt <strong>Golden State deutlich.</strong></p>
<p>Das bedeutet jetzt nicht, dass das Album grundsätzlich als schlecht zu bezeichnen wäre. Es macht sich eher der Eindruck breit, dass die Band einfach unmotiviert war und daher beim Songwriting nicht mehr die Zeit investiert hatte, die notwendig gewesen wäre. So wurde das Album auch kommerziell kein großer Erfolg und die Auflösung der Band folgte auf dem Fuße.</p>
<p>Eigentlich birgt das Album aber durchaus gute Rocknummern. Da wären <strong>The People That We Love</strong>,<strong> Hurricane</strong> oder <strong>Reasons</strong>, die alle zeigen, dass die Band wirklich für gute Grunge-/bzw. Alternativerocknummern stand. Auch wirklich gute ruhige Stücke finden sich mit <strong>Inflatable</strong> und<strong> Out of this World</strong>.</p>
<p>Allerdings passte das Album irgendwie nicht mehr so richtig in das neue Jahrzehnt. Zu jammerfreudig, zu wenig Fortschritt im Klang. Die Band hatte ihren Zenit hier schon überschritten. Hier hätte sich die Band wohl eher ein Stück weit neu erfinden müssen. Das hat sie leider verpasst. Die Bandmitglieder trennten sich 2002 auch nicht gerade in enger Freundschaft, was sicher auch am Riesenego von Frontmann <strong>Gavin Rossdale</strong> lag.</p>
<p>So bleibt <strong>Golden State</strong> vor allem als Marker des Endes der Band in Erinnerung. Trotzdem ist <strong>Golden State</strong> ein insgesamt gutes Album gewesen. Leider kam es ein paar Jahre zu spät auf den Markt.</p>
<p><img class="alignnone" title="Gut aber nicht innovativ" src="http://retrozension.de/images/rating_3star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
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		<title>Retrozension &#124; Bush &#8211; The Science of Things</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 20:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihrem dritten Album machten Bush musikalisch einen großen Schritt in Richtung Modernisierung des eigenen Stils. Erschienen ist der Longplayer im Jahr 1999, also nach etwa dreijähriger Releasepause. Etwas über 50-Minuten Bush-typische, schwer melancholische Grunge-Rock Mucke, die mir damals zunächst nur mittelmäßig gut gefiel. Grund hierfür war die Vermischung der bis dahin eher klassischen Bandbesetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Bush - The Science of Things" src="http://retrozension.de/images/bush_03.jpg" alt="" width="175" height="175" />Mit ihrem dritten Album machten <strong>Bush</strong> musikalisch einen großen Schritt in Richtung Modernisierung des eigenen Stils. Erschienen ist der Longplayer im Jahr 1999, also nach etwa dreijähriger Releasepause. Etwas über 50-Minuten <strong>Bush</strong>-typische, schwer melancholische Grunge-Rock Mucke, die mir damals zunächst nur mittelmäßig gut gefiel.</p>
<p>Grund hierfür war die Vermischung der bis dahin eher klassischen Bandbesetzung mit elektronischen Elementen. Nun, ich war jung und da neigt man ja gerne dazu, etwas übermäßig polarisiert zu denken. <strong>The Science of Things</strong> schaffte es aber nach ein paar Tagen, auch mir wirklich gut zu gefallen.</p>
<p>Von der Andersartigkeit der Musik merkt man beim Opener <strong>Warm Machine</strong> zunächst noch nicht so viel. Aber schon das darauf folgende <strong>Jesus Online</strong> klingt ein bißchen, als ob im Hintergrund jemand <em>Depeche Mode</em> dazugemischt hätte. Noch stärker dringen dann die elektronischen Beats bei <strong>The Chemicals Between Us</strong> zu Tage. Trotz alledem bleiben die Songs jederzeit eindeutig als <strong>Bush</strong>-Kompositionen zu erkennen.</p>
<p>Der vierte Song offenbart eine andere Stilwandlung von <strong>Bush</strong>. <strong>English Fire</strong> verzichtet im Grunde komplett auf eine eingängige, herzerweichende Melodie und malträtiert dafür umso mehr mit brachialen Gitarrenriffs und Schlagzeugbeats. Das aber selbst hierzu noch Streicher spielen gehört wohl zu den Eigenheiten von <strong>Gavin Rossdale</strong>. Spacetravel und 40 Miles from the Sun bieten wieder eher gewohnte <strong>Bush</strong>-Klänge. Auch <strong>Prizefighter</strong> bringt musikalisch keine nennenswerten Überraschungen, dafür trumpft <strong>The Disease of The Dancing Cats</strong> mit einem hübschen und relativ harten Gitarrenriff in der Bridge auf.</p>
<p><strong>Altered States</strong> bringt dann im Intro eine Menge Elektronica mit, die sich auch in Teilen im Song selbst fortsetzt. Dabei entwickelt sich der Song durch einen sehr spannenden Refrain zu einem der Highlights der Platte, insbesondere weil hier wieder etwas mehr Hang zur Experimentierfreude durchscheint. Die letzten drei Songs <strong>Dead Meat</strong>, <strong>Letting the Cables Sleep</strong> und <strong>Mindchanger</strong> schließen dann das Album wieder mit typisch Bushigen Nummern zwischen Rock und Seelen-/Herzschmerz.</p>
<p>Alles in allem gehört <strong>The Science of Things</strong> zu den wirklich guten Alben von <strong>Bush</strong> &#8211; ok, bei einer Gesamtschnittmenge von nur vier ist das nicht so schwer zu erreichen. Dennoch muss ich sagen, dass ich <strong>Bush</strong> insgesamt nur selten noch bewusst höre. Das liegt vor allem an der sehr stark depressiven Grundstimmung,  die allen <strong>Bush-</strong>Kompositionen zugrunde liegt, und die mittlerweile nur noch sehr wenig mit meinem Leben zu tun hat. In meinen düsteren Teenie-Jahren sah das natürlich noch anders aus. Dennoch ist <strong>The Science of Things</strong> kein schlechtes Album, und wenn man die richtigen Momente erwischt, das Album zu Hören, dann macht es auch heute noch wirklich viel Spaß.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" width="420" height="14" /></p>
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		<title>Retrozension &#124; Bush &#8211; Razorblade Suitcase</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 18:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjEurope</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Retrozension]]></category>

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		<description><![CDATA[Über das Phänomen &#8220;Grunge von der Insel&#8221; habe ich ja bereits mit meiner Retrozension zu Sixteen Stone resümieren können. Nun, die Briten der Kombo Bush liesen es sich im Jahre des Herrn 1996 nicht nehmen, einen Nachfolger unters wartende Volk zu bringen. Covertechnisch mit wesentlich mehr Farben bedacht als der Vorgänger, brachte auch das zweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid black; margin: 10px; float: left;" src="http://retrozension.de/images/bush_02.jpg" alt="Bush - Razorblade Suitcas" width="175" height="175" />Über das Phänomen &#8220;Grunge von der Insel&#8221; habe ich ja bereits mit meiner Retrozension zu <strong>Sixteen Stone</strong> resümieren können. Nun, die Briten der Kombo <strong>Bush</strong> liesen es sich im Jahre des Herrn 1996 nicht nehmen, einen Nachfolger unters wartende Volk zu bringen. Covertechnisch mit wesentlich mehr Farben bedacht als der Vorgänger, brachte auch das zweite Album aus Sheperd&#8217;s Bush, London Grunge der feinsten Sorte.</p>
<p>Ohne sich von dem typischen <strong>Bush</strong>-Sound zu verabschieden, aber finanziell offenbar deutlich besser ausgestattet, merkt man der Produktion zunehmende Professionalität an. Der Sound ist klarer, dichter und ausgewogener als noch auf dem Debutalbum zu hören. Songtechnisch erlebt der geneigte Hörer keine bösen Überraschungen, aber ein zunehmendes Maß an &#8211; sagen wir mal Depression.</p>
<p>Hatte der Vorgänger <strong>Sixteen Stone </strong>noch den Charme von ständig durchscheinender Lebensfreude, geht diese auf <strong>Razorblade Suitcase</strong> zunehmend den Bach runter. Das ist nicht unbedingt störend, schließlich machte die Borderline-Störung immer einen wesentlichen Faktor des Grunge-Appeal aus, lässt aber ein wenig der Frische von <strong>Bush </strong>verblassen.</p>
<p>Um das gleich mal vorwegzunehmen: <strong>Razorblade Suitcase</strong> ist durchweg ein würdiger Nachfolger zum Debut. Es bietet Herzschmerz-beladene Songs wie <strong>Swallowed</strong>, <strong>Straight no Chaser</strong> oder <strong>Bonedriven</strong>, weiß aber in alledem auch richtig böse zu rocken wie man etwa beim Opener <strong>Personal Holloway</strong> und Songs wie <strong>Greedy Fly</strong>, <strong>Insect Kin</strong> oder auch <strong>Synapse</strong> zu Hören bekommt. Dennoch bin ich mir sicher, dass bei dem einen oder anderen Song eine etwas weniger leidbelastete Gesangslinie dem Herren <strong>Rossdale</strong> sicher auch gut gestanden hätte.</p>
<p>So aber wird <strong>Razorblade Suitcase</strong> ein Album der besten Brückenspringertradition das ideal geeigent ist, um von pubertierenden, immer viel zu traurigen Teenies wie ich mal einer war gehört zu werden. Leider verliert es aber ein Stück des Reizes wenn man dann mal erkannt hat, dass das Leben zwar immer komplizierter wird, aber dennoch einen Heidenspaß machen kann. Gelegentlich kann man mal wieder in Erinnerungen schwelgen und den Soundtrack seiner Jugend genießen, wirklich häufig hört man aber dann doch nicht mehr rein. Dennoch gehört <strong>Razorblade Suitcase</strong> zu den Guten und ist ein Stück Anerkennung wert.</p>
<p><img src="http://retrozension.de/images/rating_4star.jpg" alt="" /></p>
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