Retrozension | Audioslave – Audioslave

Audioslave - AudioslaveWas machen erfolgreiche Musiker, wenn ihre Bands sich aus dem einen oder anderen Grund plötzlich trennen? Nun, das naheliegende wäre , eine Solokarriere zu starten. So geschehen bei Chris Cornell, wobei ein einzelnes Soloalbum wohl kaum als Karriere zu bezeichnen ist. Irgendwann nach Euphoria Morning muss der einstige Frontmann von Soundgarden die Überbleibsel der ebenfalls ehemaligen Rage against the Machine getroffen haben, und da die keinen Frontmann mehr hatten, freundeten sie sich an und gründeten die erste Allstar-Band, die meine Aufmerksamkeit errungen hat. Wohlklingender Name des Projektes ist, respektive war, Audioslave.

2002 erschien das Debutalbum der neuen Formation, und da der Name Audioslave der Band anscheinend genauso gut gefiel wie mir, tauften sie auch gleich das Album entsprechend. Was aber darf man erwarten, wenn sich Elemente zweier so unterschiedlicher Bands wie Soundgarden und Rage against the Machine zu etwas Neuem vereinigen? Nun, glücklicherweise ziemlich gute Rockmusik. Die Band wollte einen Gegenpool zu den schrecklichen Nu-Metal Bands setzen, die leider immer noch viel zu viel Beachtung erhalten. Dabei schafften sie es einen Sound zu kreieren, der sowohl an Rage als auch an Soundgarden erinnert und dabei doch so wunderbar eigenständig gelungen ist, dass es falsch wäre die Band an der eigenen Vorgeschichte zu messen.

Schon der Opener Cochise rockt richtig kräftig. Die Riffs sind verzwickt aber kraftvoll, der Bass legt ein sehr ordentliches Fundament, die Drums sind einfallsreich gesetzt und die vokalistische Leistung von Chris Cornell setzt dem ganzen die Sahne auf. So geht es auch mit Show me How to live und Gasoline weiter; kraftvoller hat in den 2000ern kaum eine andere Band den Stil der 90er weitergelebt. Das soll aber keineswegs abwertend klingen, Audioslave verstehen es dem typischen Seattle-Sound treu zu bleiben und trotzdem zeitgemäße Songs zu schreiben. What you are zeigt dann die andere Seite der Soundmedaille: geradezu balladesk und mit sehr viel Einfühlungsvermögen wird hier ein wunderbar trauriges Lied mit wütendem Rafrain zusammengestellt. Sicher einer der Hits des Albums. Hier kommt auch zum Zuge, dass die Jungs von Rage es verstehen, höchst ungewöhnliche Sounds aus ihren Instrumenten zu zaubern. Zugegeben, als Solo kann man die EInlagen teilweise eher nicht bezeichnen, ich persönlich liebe solche Noise-Einlagen aber, so lange sie sich in Grenzen halten.

Das Album insgesamt zeigt keine Schwachpunkte. Auf höchstem musikalischen Niveau geht es die volle Länge von circa einer Stunde bei 14 Songs und macht vom ersten bis zum letzten Akkord einen Heidenspaß. Obwohl der “Erfolg” des Albums eher als bescheiden einzuschätzen ist, sollte Audioslave in keiner wirklich guten Rockmusiksammlung fehlen. Auch heute, sechs Jahre nach Veröffentlichung und ein Jahr nach Auflösung der Band macht das Album immer wieder Freude. Allerdings sollte man sich Momente gönnen, in denen man die Anlage – oder besser noch die Kopfhörer – ein bißchen lauter aufdrehen kann. Nur so kann der wunderbar produzierte Sound die volle Kraft entfalten und die vielen klanglichen Raffinessen kommen sonst auch nicht zur Geltung. Meine Empfehlung lautet ganz klar: hört euch das Album mal wieder an. Es lohnt sich.


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Retrozension | Green Day – Nimrod.

Green Day - Nimrod.Green Day schafften es bekanntlich im Jahr 2004 mit ihrem Konzeptalbum American Idiot nicht nur ein so genanntes Comeback zu feiern, sondern auch endlich einmal als ernsthafte Musiker anerkannt zu werden. Tatsache ist aber, dass Green Day schon im Jahr 1997 ein Album veröffentlichten, auf dem sie musikalisch weit über sich hinaus gewachsen waren.

Das entsprechende Album erschien unter dem mir persönlich nicht allzu viel sagenden Titel Nimrod. (der Punkt gehört zum Namen, deshalb gehts im Satz klein weiter…) und verweist damit möglicherweise auf den altorientalischen König, vielleicht aber auch nur auf eine der unzähligen anderen Bedeutungen des Wortes. Was auch immer, Nimrod. ist das erste Album von Green Day, auf dem sie versuchen den doch zugegebenermaßen eher simplen musikalischen Ansatz der Band etwas zu erweitern; Und das gelingt vortrefflich.

Zunächst einmal sticht das Album alleine durch den Umfang aus meiner Green Day Sammlung heraus. ganze 18 Tracks finden sich auf dem Longplayer und obwohl man ohne Zweifel erkennt, dass es sich dabei um ein Werk der Dookie-Macher handelt, bietet Nimrod. eine musikalische Qualität, die man definitiv nicht erwarten würde. Der Opener Nice Guys Finish Last zeigt davon zunächst noch nichts. Hier wird in bester GD-Manier gepunkrockt, dass die Schwarte kracht. Es fällt allerdings bereits auf, dass die Produktion insgesamt etwas besser klingt. Hitchin’ a Ride zeigt da schon eher etwas vom Neuen. Nach einer kleinen Streichereinleitung experimentiert die Band mit einem eher ungewohnten Rythmusschema. Der Song steigert sich dann wunderbar, bis auch hier die Schwarte … naja, kennt man ja.

The Grouch ist wieder ein sehr typischer Green Day Titel. Dagegen setzt Redundant als ungewohnt gefühlvolle Nummer dagegen. Scattered fällt vor allem durch seine sehr schöne, fast durchgängige Zweistimmigkeit auf. All the Time überrascht hingegen im Grunde nicht. Soll aber nicht heißen, dass der Song nicht gut wäre. Danach folgt der von mir sehr geschätzte Worry Rock, der allerdings auch wieder auf ausgetretenen Pfaden wandelt.

Experimentierfreudiger zeigt sich die Band da schon wieder bei Platypus (I hate You), einem Song, der mit gefühlten 270 Beats pro Minute vorbeirauscht. Das nachfolgende Uptight gehört für mich zu den klaren Highlights des Albums, obwohl grundsätzlich musikalisch villeicht nicht sehr überraschend, ist die Nummer aber doch eine der spannendsten auf dem Album geworden. Zum totalen Entspannen lädt danach das instrumentale Last Ride In ein, bei dem ich – dank eingespieltem Meeresrauschen – immer an karibische Strände denken muss. Definitiv kein Punk!

Jinx setzt dafür brachial der Ruhe ein Ende und leitet mit Karacho die zweite Albumshälfte ein. Der Song hätte sicher auch als Opener gut funktioniert, macht aber auch an dieser Stelle einen guten Job. In direktem Übergang geht es weiter zu Haushinka, die ausser einem “peculiar name” auch noch einen wirklich guten Green Day Song ihr Eigen nennen darf. Eine Mundharmonika erweitert die übliche Bandbesetzung auf Walking Alone. Um der Innovationen aber nicht zu viele zu bringen haben Band und Produzent dem ganzen Reject nachgesetzt. Typisch guter Green Day-Punk. Take Back setzt hier nach, und das was man da hört wird gerne als Metal-Persiflage bezeichnet; Absolut treffend im Übrigen.

King for a Day leitet den Schluss des Albums ein. Textlich eine absolut witzige Nummer über einen kleinen Punk in der Unterwäsche seiner Mutter – was Freud wohl dazu sagen würde? Wer Green Day schon damals verfolgt hatte dürfte auch der Hit-Single Good Riddance (Time of your Life) schon begegnet sein. Ein akustisches Stück, dass nicht nur wunderbar traurig und verträumt klingt, sondern auch Hey There, Delilah definitiv deklassiert. Das Ende bildet dann Prosthetic Head, einem irgendwie trotz aller Punkigkeit deprimiert wirkendem Stück, dass einen durchaus nachdenklich verbleiben lässt.

Das Green Day mit Nimrod. über sich hinausgewachsen sind, hatte ich eingangs ja schon erwähnt. Das der Opener Nice Guys Finish Last retrospektiv geradezu prophetisch war, finde ich fast schon unheimlich. Da macht ein Band, die noch drei Jahre zuvor gigantisch gefeirt wurde ein wirklich grandioses Album, und bekommt dafür kaum Beachtung, oder wie es die ME Sounds damals sinngemäß beschrieb: Green Day machen ihr bestes Album und keinen interessiert es. Ein wirklich guter Schlusssatz, wie ich finde.


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Retrozension | Wir Sind Helden – Die Reklamation

Wir sind Helden - Die ReklamationMusik aus deutschen Landen hat es bei mir meist schwer. Meistens liegt es daran, dass dabei auch Deutsch gesungen wird, was meiner Meinung nach im Sinne von Alternative Rock einfach eher bescheiden klingt. Doch keine Regel ohne Ausnahme, und eine Ausnahme, die ich trotz kleinem Hype gemacht habe, ist ganz klar die Berliner Kapelle Wir sind Helden.

Zunächst einmal muss man dem wirklich guten Bandnamen Respekt zollen, aber Wir sind Helden haben es auch fertiggebracht deutschen Poprock zu schreiben, der sich deutlich von der Masse abhebt, frisch und auch frech wirkt, Witz hat ohne zur Parodie zu werden und neben all dem außerdem Texte, die den gewissen Kniff haben, was Frontfrau Judith Holofernes zu verdanken ist. Und schon wirds noch verwunderlicher; eine Frontfrau hats bei mir grundsätzlich sowieso schon schwerer, weil ich einfach in der Regel nicht auf Frauengesang abfahre. Und dennoch hat das Debutalbum der Viererkombo einen festen Platz in meiner Musikkollektion ergattert.

Die Reklamation erschien im Jahr 2003 und sorgte dafür, dass die vier Helden in den darauffolgenden Sommern ordentlich zu tun hatten, wenn es um Festivalauftritte ging. Ich selbst hatte – ich weiß schon gar nicht mehr wann genau das war – in Karlsruhe bei “Das Fest” das Vergnügen. Aber zurück zur Platte: Ganze zwölf Songs der Sorte flockig spaßiger Poprock mit gelegentlichem Tiefgang buhlen um die Gunst des Hörers. Und das tun die Liedchen auf eine Weise, dass das Widerstehen ziemlich schwer fällt.

Der Öffner (ich versuchs mal mangels gutem deutschem Begriff mit der direkten Übersetzung) Ist das So? zeigt schon gleich zu Beginn die musikalische Eigenständigkeit der Band. Ein treibender Rythmus, eine coole Basslinie, ein wirklicher guter Tasteneinsatz und eine Brise rockige Gitarre. Das alles unterlegt mit den Holofernes‘chen Wortspielereien, die die Schönheit der deutschen Sprache aufs wunderbarste vorführen. Im Grunde funktionierne so die meisten Songs auf dem Album. Auch die Überhits Denkmal und Aurelie passen sich mehr oder weniger in dieses Erfolgsthema ein. Toll! Die Zeit hält alle Wunder und auch Außer Dir zeigen dazu die Fähigkeiten der Band auch einen Schritt vom poppigen weg zu nehmen, und ein wirklich schönes nachdenkliches Stück zu komponieren. Deswegen gleich von Vielseitigkeit zu sprechen wäre sicherlich etwas übertrieben, aber man merkt, dass die Band mehr Potenzial hat, als es die äußerliche Aufmachung der Platte vermuten lässt.

Vergleiche. Irgendwie muss man beim Schreiben über Musik ja dann doch immer Vergleiche anstellen. Nun, im Fall von Wir sind Helden fällt mir das nicht leicht. Das mag an meiner lausigen Kenntnis der deutschen Musikszene liegen, vielleicht darf man den Helden aber auch zugestehen, eine Lücke in der deutschen Musikversorgung gefüllt zu haben. OK, der Nena-Vergleich drängt sich gelegentlich auf – ist aber eigentlich ziemlich unpassend. Ansonsten machen die Songs ehrlich Spaß und Die Reklamation bietet keinen Grund, die Platte zurück zu bringen.

Ganz im Gegenteil. Das Debutalbum der Helden gehört für mich zu den wichtigsten Platten der letzten Jahre/Jahrzehnte aus deutschen Landen. Natürlich gibt es aber auch hier eine Kehrseite der Medaille: Im Windschatten der originellen (Wahl-)Berliner schafften es musikalische Landplagen wie Juli, Silbermond und wie sie alle heißen ebenfalls in die Charts. Den Spaß an Die Reklamation lass ich mir davon aber nicht verderben.


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Retrozension | Radiohead – Pablo Honey

Radiohead - Pablo HoneyRadiohead werden momentan ja ziemlich heiß gekocht – und das völlig zu Recht, wie ich finde. Das zuletzt erschienene Album In Rainbows hat neben dem Rummel um seine Veröffentlichung auch musikalisch eine Menge Beachtung befunden.

Ich selbst hänge gerade mehr oder weniger in einer Dauerrotation des Studiowerks der Band fest, und da wird es natürlich auch mal Zeit, dass ich mit der Retrozensierung der Band aus Oxfordshire beginne. Und da vorne nun mal am Anfang liegt, ist das Debutalbum Pablo Honey heute im Fokus meiner Aufmerksamkeit.

Pablo Honey erschien im Jahr 1993 und fiel zunächst nicht wirklich auf. Und das obwohl das Album wirklich unter die Haut geht. Schon der Opener You zeugt vom großen Talent der fünf Briten. Zugegeben, von den genialistischen Ansätzen der Band, die sich spätestens seit OK Computer aufgetan haben ist auf Pablo Honey nichts zu merken. Aber das Album kann dennoch auf ganzer Linie überzeugen. Grundsätzlich wird einem hier Alternative Rock bester britischer Sorte geboten.

Jeder dürfte wohl die Single Creep kennen, die das Potential hatte, zu einer Hymne der Grunge-Generation aufzusteigen. Wenigstens ebenso bemerkenswert sind meines Erachtens nach Songs wie Stop Whispering, Thinking About You, Ripcord oder auch Anyone Can Play Guitar. Im Grunde hat das Album auf ganzer Linie keine Durchhänger. Wer allerdings Radiohead als äußerst kopflastige Band kennt, der mag durchaus ein bißchen enttäuscht werden. Denn auf Pablo Honey werden keine neuartigen Songstrukturen erprobt oder Hörgewohnheiten auf den Kopf gestellt. Ganz im Gegenteil handelt es sich dabei um eine ziemlich geradlinige Produktion bester Güte. Bisweilen kommt mit beim Hören Good Feeling, das Debutalbum von Travis in den Sinn, das mehr als gelegentlich ganz ähnlich – wenn auch etwas unbedarfter – klingt.

Aus heutiger Sicht kann ich nur sagen, dass mir Pablo Honey immer noch uneingeschränkt gut gefällt. Es finden sich darauf einige der besten Alternative Rock Songs, die die frühen Neunziger zu bieten hatten. Und auch nach 15 Jahren klingt kein Track irgendwie angestaubt. Zugegeben, Cover und Albumtitel waren eine schlechte Entscheidung, dafür haben sich Radiohead keine musikalischen Schnitzer erlaubt.

Was mir an Pablo Honey und an Radiohead retrospektiv besonders gefällt ist, dass wenige Bands bisher so stark den Mut zur Veränderung ihres eigenen Stils gezeigt haben. Bei Radiohead kann man diese Verwandlung von Pabo Honey über The Bends bis zu OK Computer sehr schön nachvollziehen. Für mich der beste Beweis, dass es sich musikalisch rentiert, wenn Bands nicht so sehr das Augenmerk auf die Vermarktungsfähigkeit ihrer Musik legen, sondern sich ganz entspannt musikalisch Fortentwickeln.


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Recently Released | R.E.M. – Accelerate

R.E.M. - Accelerate Hallo Welt, ich bin wieder daheim. Ich war ein bißchen weg im Urlaub. Genauer gesagt in Seattle und Umgebung, zum Wandern, Einkaufen, Burger Essen, im Regen stehen, Vulkane bestaunen und, und, und.

Da ich aber nicht so bin, hab ich auch was aus dem Urlaub mitgebracht. R.E.M. waren so nett, nach vier Jahren Studioalbumspause mal wieder einen Silberling aufzulegen, und da die CD-Preise in den Staaten unverschämt günstig sind, und der Dollar von Tag zu Tag noch günstiger wird, musste ich natürlich vor Ort zugreifen. SO hab ich für den Schnäppchenpreis von nur 9,57 € (Stand heute – und fallend) das neue Album Accelerate erstanden. Das macht Freude – und noch mehr Freude macht, dass meine CD-Sammlung jetzt auch mit CDs bestückt ist, die auch physisch aus Seattle stammen ;-) .

Genug der Vorrede, kommen wir mal zum Album. Eigentlich hatte ich mir nach dem letzten R.E.M.-Album geschworen, der Band endgültig abzuschwören. Der Verfall begann schon ein bißchen mit dem Album Reveal, aber das inzwischen vorletzte Album Around the Sun war einfach nur noch enttäuschend. Damit wären R.E.M. nicht die erste Band gewesen, die bei mir in Ungnade gefallen sind. Die Gesellschaft von den Smashing Pumpkins, Silverchair, Live und sicherlich noch ein paar anderen hätte R.E.M. auch ganz gut gestanden, aber die Band hatte – zum Glück – andere Pläne mit mir.

Der Neuling Accelerate stellt eine Rückkehr zu wirklich älteren Zeiten dar. Ein bißchen Monster ein bißchen Document, kein bißchen New Adventures in Hi-Fi oder Automatic, aber auch kein bißchen Reveal und Around the Sun – und letzteres ist wirklich erfreulich.

R.E.M. präsentieren sich auf Accelerate endlich wieder mit der Lust am Rockbeat, am Musizieren mit krachigen Gitarren und wummerndem Bass. Und sie können es auch noch. Bisweilen scheinen zwar einzelne Melodiestränge etwas holprig zu sein, aber das kann sich auch noch geben, wenn man das Album mal etwas besser kennen gelernt hat. Ich hatte bislang erst Gelegenheit für zwei Rotationen.

Die erste Single Supernatural Superserious – die hatte ich ja bereits mit Video verlinkt – ist das sicherlich eingänglichste Stück auf dem neuen Longplayer. Dennoch glaube ich, das sich da schon bald ein paar andere Stücke in den Vordergrund drängen werden. Beispielsweise der Opener mit dem schönen Titel Living Well Is The Best Revenge, der so wunderschön nach R.E.M. klingt, dass man schon allein dafür das Album kaufen möchte. Auch der Titel Accelerate ist ebenfalls sehr gut, wobei mir der Refrain noch etwas sperrig erscheint.

Im Fazit kann ich sagen, dass sich der Kauf von Accelerate auch zu deutschen CD-Preisen sicherlich lohnt, wenn man R.E.M. nicht erst seid New Adventures in Hi-Fi mag. Sicherlich entfaltet Accelerate nie das Potential von Automatic for the People aber dafür, dass R.E.M. jetzt endlich wieder gute Musik for the People machen, haben sie schon eine neue Chance verdient. Mir gefällt jedenfalls sehr gut was ich bisher gehört habe.


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