News & Rumors | Portugal. The Man wieder im Land

Das nenn ich mal ‘ne gute Nachricht. Portugal. The Man drehen nochmal eine Runde durch deutsche Lande. Hier gibts den Veranstaltungskalender via la last.fm. Angesichts des gnadenlos guten (wenn auch sehr lauten) Konzerts in Wiesbaden, denke ich ernsthaft darüber nach nochmal vorbeizuschauen. Wer die Band bisher verpasst hat, bekommt DIE Chance, doch noch in den Konzertgenuss zu kommen. Also, hingehen.

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For Your Interest | Travis im Interview

Der Blogkollegin  aus Colorado kann man nur Respekt zollen. Sie hat es geschafft ihren rasenden Reporter zu einem Gespräch mit den Schotten von Travis zu schicken. Das hat sogar zur Hälfte geklappt. So  kann man dann auch entsprechend das Interview mit Fran Healey und Dougie Payne auf dem Blog I AM FUEL, YOU ARE FRIENDS nachlesen. Travis plaudern über ihre Aufnahmen zu The Boy With no Name, aber auch ansonsten wird viel lesenswertes aus dem Nähkästchen geplaudert.

Da ich kein Freund davon bin, Interviews übersetzt zum lesen zu geben, sei an dieser Stelle mit dem Link zum Interviewtext meine Schuldigkeit getan. Nur so viel erlaube ich mir doch schon mal zum besten zu geben: Das nächste Travis-Album soll nach Aussage der Band wieder etwas rockiger werden. Als Produzent hat man sich Radiohead-Producer Steve Lillywhite erkoren. Dieser hatte schon für The Invisible Band am mit Mischer gesessen.

P.S: Schön zu sehen, dass man Travis und Radiohead also auch dann verknüpft sehen kann, ohne den Umweg über Coldplay zu machen.

😉

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For Your Interest | Jack Johnson mit neuem Album am Start

Passt ja ganz gut zum letzten Post. Jack Johnson hat es wieder getan und wird daher am 01. Februar sein neues Album Sleeping Through The Static veröffentlichen. Die Single If I Had Eyes kann man derzeit schon auf der Homepage von Brushfirerecords anhören und wird außerdem ab dem 10. Dezember via iTunes Music Store erhältlich sein.

Ebenso interessant dürfte schon im Januar das Release von Matt Costas Zweitwerk werden. Das nächste Jahr kann also getrost kommen. Gute Musik steht schon in den Startlöchern.

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Retrozension | Jack Johnson – On and On

JAck Johnson - On and OnManchmal, aber nur manchmal, lernt man neue Interpreten in einem so perfekten Moment kennen, dass man anfangen mag an Vorsehung zu glauben. Meine erste Begegnung mit Jack Johnsons Musik war so ein Moment; ein ruhiger Grillabend mit netten Gesprächen über Gott und die Welt, die Grillen zirpen, das Feuer knistert und ein guter Freund hat glücklicherweise seinen iPod in Stellung gebracht um für die richtige Beschallung zu sorgen.

In jenem Fall war die richtige Beschallung sogar perfekt: Jack Johnson. Zuerst nam ich die Musik kaum war, aber plötzlichwurde mir bewusst wieviel Anteil an der guten Stimmung an diesem Abend die Musik hatte. Und Hand aufs Herz – in einer besseren Situation kann man die ruhige, bisweilen nachdenkliche aber irgendwie auch grundfröhliche Musik des hawaiianischen Surffreaks nicht kennenlernen. Abgesehen von einem Abend am Strand natürlich.

Nun was macht man als Musikverrückter wenn man grandioser Musik begegnet? Man will sie haben. Also Freund gebeten schnell mal eine CD zu brennen (mittlerweile habe ich sie dann auch gekauft)  und dann rein ins Vergnügen. Und das Zweitalbum der Herren Johnson ist ein wirklicher Genuss. Das fängt damit an, dass man sich einfach der wirklich tollen Gesangsstimme ergeben muss. Wer da angespannt bleiben kann, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen.

Als nächstes fallen einem die wirklich tollen Melodien auf. Irgendwie scheint es, als kenne man alle Lieder schon, nur hat sie bislang niemand gesungen. Und das meine ich jetzt nicht in einer Bon Jovi-mäßigen, kennst du Eines, kennst du Alle-Weise, nein! Die Lieder von Jack Johnson haben etwas einzigartiges, etwas, das ich zumindest bis zu jener Spätsommernacht noch nicht kannte.

Dann ist da noch das fantastische Gitarrenspiel. Irgendwie scheinen selbst die schwierigsten Riffs so leicht zu sein, dass selbst ich dachte, ich könne die bestimmt auf der Gitarre nachspielen. Aber schon das Intro zu Taylor hat mir ziemlich deutlich meine Grenzen gezeigt. Wiedererkennbar wird es zwar, aber von der spielerischen Leichtigkeit eines Jack Johnsons kann ich nur träumen.

Erfreulicherweise sind trotzdem nahezu alle Songs  auf dem Album bandtechnisch durch Schlagzeug und Bass abgerundet. Das erhöht zum einen den Rythmusanteil und ergänzt die Gitarrenarbeit quasi perfekt.

So finden sich dann auch einige Glanzstücke unter den immerhin 16 Tracks auf On and On. Meine Favoriten sind dabei das bereits erwähnte Taylor, Cupid, Holes to Heaven, Fall Line, Rodeo Clowns, Mediocre Bad Guys und der Schlussblues Symbol in my Driveway. Das sind jetzt schon sieben aus 16 Stücken. Wenn ich mir die anderne Songs genauer anhöre tendiere ich sogar dazu mehr oder weniger alle davon in meine Favoriteliste aufzunehemen. Kurzum, ich bin begeistert. Nachhaltig.

Wirklich toll

P.S. Es bleiben noch so viele Dinge, die über JJ zu sagen wären, aber die Spare ich mir vorerst einmal für die anderen Alben auf.

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For Your Interest | Chris Cornell begeistert von sich selbst!

Auf Spinner.com gibt ein paar nette Worte von Chris Cornell … über Chris Cornell. Offensichtlich dürfen wir uns in nächster Zeit wieder auf einen neuen Release freuen – in welcher Form der aber statt finden wird, darüber hat sich Herr Cornell etwas kryptisch geäußert. Vielleicht dürfen wir uns ja auf eine neuerliche Pay-what-you-want Aktion freuen. Nach der Enttäuschung über das diesjährige Solo-Album des ehemaligen Soundgarden-Frontmanns würde ich davon gebrauch machen …

Interessanter Weise ist Chris Cornell der Meinung, dass Carry On sein eigentliches Solo-Debut ist. Euphoria Morning sei im Songwriting zu anstrengend und langwierig gewesen und die darauf folgende Tour offenbar auch ziemlich schnell abgefrühstückt gewesen. Auf Carry On glaubt Chris vieles besser gemacht zu haben, angefangen damit, schon vor Release getourt zu haben. Nun ja, die extra-Zeit fürs Songwriting auf Euphoria Morning hat meiner Meinung nach der musikalischen Qualität keinen Abbruch getan.

Warten wir aber einfach ab, was da kommen wird. Den ganzen Artikel gibt wie gesagt auf Spinner.com. Englischkenntnisse sind hilfreich.

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Retrozension | Fat Freddy’s Drop – Based on a True Story

Fat Freddys Drop - Based On A True Story

Und wieder habe ich die Ehre über eine echte Kiwi-Band zu schreiben. Wie schon Rhombus kommen auch Fat Freddy’s Drop aus Wellington, der schönsten Stadt der Welt. Musikalisch zeigen sich aber ein paar deutliche Unterschiede.

In völligem Unwissen über die Stilrichtung Ska, würde ich aus dem Bauch heraus sagen, dass der dicke Freddy dem Ska nicht fern ist. Schon die Instrumentierung mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und Bläsern stützt diese Behauptung. Hinzu kommt, dass die Musik von Fat Freddy’s Drop sehr Reggae-lastig ist, zumindest was die rythmische Ausprägung betrifft. Gesanglich müsste man die Band dann aber doch eher in die Soul-Ecke stellen. Insgesamt kann man also von einer durchaus bunten Mischung sprechen, die aber sehr wohl gut klingt.

Zugegeben, ich wäre der Musik nicht angetan, wenn ich damit nicht ein paar Erinnerungen ans andere Ende der Welt verbunden hätte. Das liegt allerdings daran, dass ich grundsätzlich kein Freund des Ska, des Reggae oder der Soulmusik bin. Einer meiner Kollegen in Neuseeland verschaffte mir allerdings einen sehr breiten Einblick in die Musikszene von Neuseeland. Und dabei kann man über das Album Based on a True Story nicht hinwegsehen. Als ich Anfang 2006 in Wellington war, waren Fat Freddy’s Drop auf so ziemlich allen Radiostationen präsent. Der Erfolg der Band machte sogar keinen Halt vor den unendlichen Weiten des Erdenrund, und so kam es, dass FFD selbst in Deutschland veröffentlichten und am ersten Verkaufstag schon Gold erreichten. Für eine Chart-Platzierung hat es zwar nicht gerreicht, aber wen störts?

Das Album wird eröffnet von der ersten Single des Albums Ernie. Ein sehr rythmisches Klavierintro leitet den Zuhörer zunächst musikalisch ein bißchen in die falsche Richtung. Mit einsetzen der Band zeigt sich jedoch schnell, dass hier der Reggae “reggiert”. Besonders spannend wird die Musik aber durch die soul-lastigen Gesangslinien. Wie gesagt im Einzelnen können mich weder Soul noch Reggae begeistern. In der Mischung wird die Musik aber spannend und interessant. Sehr schön und entspannt geht das Album dann mit Cay’s Crays weiter. Da fängt man durchaus an, von Sonnenuntergängen am Tasmanischen Ozean zu träumen.

Ich will jetzt an dieser Stelle nicht Song für Song das Album durchsprechen, nur so viel sei gesagt: Das Album hat einen Charme, der sich mir nicht beim ersten Reinhören erschlossen hatte, aber mittlerweile immer deutlicher durchdringt. Ich kann daher nur empfehlen, beim nächsten Besuch im Plattenladen mal Ausschau nach Based on a True Story zu halten und einfach mal reinzuschnuppern.  Es ist immer noch nicht wirklich meine Musik, aber im richtigen Moment kann ich der Platte sehr viel abgewinnen.

3 gaaanz große Sterne

Zum Reinhören gibts vom Album Based on a True Story zwei Songs auf der absolut nicht gepflegten MySpace-Seite der Band. Und nicht irritiern lassen von der Angabe Grossbritannien, die ist falsch.

Nach dem grausigen MySpace Auftritt nun noch den Link zur Bandhomepage. Leider ohne Audio.

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